Monthly Archives: Mai 2014

Der Erfolg anderer

Skeletor is love

„I rejoice in the success of others, knowing there is plenty for all of us.“

Das Bild stammt aus der Facebook Gruppe „Skeletor is Love“ (von der es auch ein Tumbler gibt).  Ich fand die Aussage so schön, dass ich sie gerne hier auch zitieren möchte. Eines der Dinge, die mich recht glücklich macht ist, dass ich versuche, neidfrei durchs Leben zu gehen. Mir geht es nicht besser, wenn es anderen schlechter geht, im Gegenteil.

Ich denke, es würde der Gesellschaft besser gehen, wenn man nicht nur Sportlern und Stars ihren Erfolg gönnt, sondern auch den ganz normalen Mitmenschen. Oft ist es nämlich einfach auch mal schön, sich mit anderen über ihren Erfolg, ihr Leben zu freuen.

Messer, Schere, Feuer, Licht…

Seitdem Anton Gegenstände sicher in der Hand halten und eine rudimentäre Vorstellung von „Scharf“ hatte, durfte er mit uns auf der Küche kochen und wenn er wollte, Zeugs klein schneiden. Anfangs nur mit Kindermessern was rum matschen und mit der Zeit immer mehr und dann irgendwann auch mit richtigen Messern.

Ab und zu hat er sich mal geschnitten, aber nicht aus Albernheit, eher aus übergroßer Vorsicht.

Jetzt hat er gestern von uns ein Schnitzmesser bekommen, das vorne abgerundet aber scharf genug ist, damit zu schnitzen. Selbstverständlich darf er das nicht in seinem Zimmer behalten, aber er darf damit alleine schnitzen.

Anton ist jetzt 4,5 Jahre alt. Als er das kleine Messer in die Hand nahm, strahlte er und wirkte schlagartig 2 Jahre älter und selbstsicherer.

Wie seht ihr das? Gute Idee oder furchtbar fahrlässig?

Nachtrag: Als wir vor ein paar Tagen mal über Feuer sprachen, versuchten wir zu erklären, dass ein Holzstück nicht unbedingt nicht mehr brennt, nur weil man das Feuer nicht mehr sieht, sondern dass es so etwas wie Glut gibt, die man nicht immer sieht und die man nicht auspusten kann. Dass Glut wieder zu Flammen wird, wenn man rein pustet. Ich musste das ja unbedingt demonstrieren und passte dabei nicht auf. Ein Stück Glut landete auf meiner Hose, brannte ein Loch rein und verursachte bei mir eine fiese Brandblase und beim Großen einen – wie mir schien – nachhaltigen Lerneffekt.

Familienmanagement

Eine Reaktion auf meine Alltagsplaudereien war die Folgende: „Ich bewundere Dein Zeitmanagement! 😉 “ und ich dachte mir, ich schreib einfach mal auf, wie ich es so mache, denn ich komme im Moment ganz gut damit klar.

Als wir noch keine Kinder hatte ging ich natürlich den ganzen Tag arbeiten und machte den meisten Haushalt am Wochenende. Einkaufen gingen wir, wenn der Kühlschrank leer war oder wir Lust auf etwas bestimmtes hatten. Mit dem ersten Kind arbeitete ich zwar nicht mehr, jedoch musste ich jetzt die meiste Zeit mit der Pflege, Ernährung und Erziehung des Kindes verbringen. Ich machte alles immer noch nicht wirklich geplant, und hatte oft das Gefühl, nicht genug Zeit für alles zu haben.
Als er gross genug war, dass er mit uns zusammen essen konnte führte ich die erste Änderung ein. Ich musste jetzt mehr darauf achten, dass das Essen ausgewogen ist und auch allen schmeckt.
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Also wurde nicht mehr gekocht, worauf wir gerade Lust hatten, sondern ich erstelle einen Plan inkl. Einkaufsliste für die Woche. Dann gehe ich einmal einkaufen und besorge nur noch die Dinge, die am Tag frisch geholt werden mussten dann separat.
Der Plan hat sich seitdem bewährt und hat viele Vorteile. Ich muss nicht jeden Tag überlegen was ich koche. Dadurch spart man wirklich viel Zeit und erspart sich Stress. Ich verbringe wesentlich weniger Zeit im Supermarkt und kaufe gezielter ein, was dazu führt, dass wir auch viel weniger Lebensmittel wegschmeissen müssen. Denn das hatte mich auch schon länger gestört, dass wir oft vor allem Gemüse weggeschmissen haben, weil man viel zu viel gekauft hatte.
Bei der Erstellung des Plans achte ich darauf, dass einzelne Gerichte auch mal wegfallen können ohne dass man dann Lebensmittel wegschmeissen muss. Wenn z.B. man spontan große Lust verspürt, essen zu gehen, dann ist das immer drin. Tauschen ist immer möglich und ich berücksichtige Termine am Nachmittag und Abend. Sind wir mit Freunden am Nachmittag verabredet, muss das kochen schnell gehen. Wenn ich zum Zumba gehe, koche ich was, dass auch ne Stunde oder 2 warmgehalten werden kann.
Sehr gefreut hat es mich, als meine Mutter vor kurzem den Plan übernommen hat. 🙂
Den Plan erstelle ich übrigens mittlerweile immer von Dienstag bis Montag. Denn dann kann ich dienstags zum Markt und auch in Ruhe einkaufen gehen (da ist es wesentlich leerer als montags).

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Seit Anfang des Jahres habe ich einen weiteren Plan. Den Wochenplan. Dieser strukturiert meinen Tagesablauf und unterteilt die einzelnen Tage in 3 Bereiche. Morgens, Nachmittags, Abends. „Morgens“ ist die Zeit zwischen Kind im Kindergarten und Kind wieder abholen. „Nachmittags“ dann bis die Kinder im Bett sind und „Abends“ alles danach bis ich selbst ins Bett gehe.
Dieser wird Sonntags immer mit den Terminen der Woche gefüllt und der Montag geplant. Der Rest bleibt noch ungeplant und täglich wird er mit ToDos aufgefüllt. Dazu hängt er an präsenter Stelle an der Küchentür, denn da muss ich gefühlte 1000x vorbei, kann draufschauen, während ich was anderes erledige. Deswegen auch analog, denn digital hab ich probiert, funktionierte aber nicht. Alles was ich erledige wird durchgestrichen (für’s Erfolgsgefühl), alles was ich nicht schaffe mit ’nem Pfeilchen auf einen anderen Tag verschoben. Dinge, die ich wirklich ständig machen muss (z.B. aufräumen, Krümel wegwischen, Essen kochen..) und so Zeitfresser wie Windeln wechseln und Kind füttern tauchen darauf natürlich nicht auf. Nur die Sachen, die ich sonst vergessen oder prokastinieren würde. 😉
Ich habe dadurch immer einen guten Überblick, was noch zu tun ist. Priorisiert wird danach, ob grad das Kind friedlich spielt und ich nebenbei noch was tun kann oder es z.B. schläft und ich dann vielleicht besser nicht grad sauge. Die Nachmittage sind jedoch fast immer reine Spielzeit.

Vor dem Wochenplan hatte ich eine Liste für den aktuellen Tag. Mit 2 Kindern hab ich aber so den besseren Überblick.

Beide Pläne sind laminiert und mit abwaschbarem Stift beschreibbar. Schön ist vermutlich anders, aber es funktioniert (für mich). 🙂

Gedankenwelten

Die Tage stolperte ich – ich glaube, über einen EinesTages Artikel – noch mal über ALF. Ihr wisst schon, diese Serie mit dem Außerirdischen, der ständig die Katze der Familie Tanner fressen wollte und die fast jeder heutige Mittdreißiger gesehen hat.

Kurz überlegt: Die Serie war albern, lustig, es wurde nicht gekämpft und das  Tempo war angemessen für Kinder. Obendrein war die DVD Box (Wir ziehen DVDs dem TV vor. Hier haben wir die Menge, die Sendezeit und Dauer in der Hand und werden nicht durch ein Programm fremdbestimmt) nicht allzu teuer. Gekauft, bestellt und gestern Abend die Pilotfolge mit dem Großen geschaut.

Ich so: Spaß gehabt. Mehr als erwartet. Weit mehr als z.B. mit Nils Holgerson und sehr viel mehr als mit Wickie und die starken Männer.

Der Nachwuchs so: Hat sich prächtig amüsiert, laut und herzlich gelacht.

Abends dann beim Zähneputzen: „Du Papa, warum ist der Planet vom ALF explodiert? Sind da ganz viele Vulkane ausgebrochen? Oder gab es Krieg?“ Da war ich dann erst mal wieder von den Socken. Wir haben dann ein paar Möglichkeiten durchgesprochen, was denn passiert sein könnte und dass es aller Voraussicht nach nicht in dieser Nacht auch mit unserem Planeten passiert, dann ging es wieder.

Worauf ich hinaus will: Das, was Kinder sehen, hören und mitbekommen, ist sehr vielfältig. Auch wenn Dinge nach Außen lustig sind, können kleine Nuance die jungen Menschen sehr tief beschäftigen. Die Gedankenwelten die sie haben, sind sehr oft komplexer, als man vermutet. In den letzten Jahren habe ich mehrfach feststellen müssen, dass wir als Erwachsene vorsichtig und verantwortlich damit umgehen müssen, was wir Kindern zumuten und was nicht.

Nicht alles, was wir gut und „cool“ finden, ist passend, auch wenn die Kinder es – zum Beispiel – noch so cool finden würden, mit uns Star Wars zu schauen.

Mutti ist krank

Das anstrengendste daran Kinder zu haben ist meiner Meinung nach das Kranksein. Nicht dass die Kinder oft krank sind, sondern dass man auch mal selber krank wird. Denn dann kann man sich nicht so wie früher einfach auf der Couch legen und ausruhen, sondern muss trotzdem fit sein.

Das erste Mal wurde mir dies richtig bewusst, als der Große drei Monate alt war. Es war ein schöner Wintertag und ich brach mir den Ellbogen. Nachdem der Arm komplett eingegipst war fühlte ich mich hilflos. Ich konnte das Baby weder heben, noch wickeln, noch stillen. Bei allem brauchte ich Hilfe. Nach langem hin und her und 2 Wochen Überbrückung inkl. temporärem Umzug zu meiner Mutter bekamen wir eine Haushaltshilfe.

Aber auch ein kleiner Schnupfen mit Kopfschmerzen kann schon ziemlich anstrengend sein. Ich bin richtig froh, wenn ich am Wochenende krank bin, denn dann hab ich Unterstützung. Unter der Woche heißt die Devise: Durchhalten.

So, und nun hole ich den Großen vom Kindergarten ab und putze dann der Größe nach Nasen. Meine dabei im Moment leider am häufigsten.

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 5

Gerade hat man sich ans alltagsplaudern gewöhnt, da isses auch schon wieder vorbei. 🙂
Tag 5 begann recht entspannt, wir waren an Tag 4 früh ins Bett gegangen und die Kinder schliefen trotz Wochenende ziemlich gut. Der Mini wurde das erste Mal um 5 wach, ich wiegte ihn wieder in den Schlaf und konnte dann noch mal bis halb 7 weiter schlafen, ohne ihn mit ins unser Bett nehmen zu müssen. Yeah! Der Große schlief n viertel Stündchen länger, aber dafür komplett in seinem Bett. Yeah yeah! Vermutlich hatte ihnen niemand gesagt, dass Wochenende ist.

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Wir kuschelten noch ein wenig im Bett und Oskar spielte mit meinem Wecker. Ich entdeckte noch rechtzeitig, dass er gemeiner Weise diesen auf Mitternacht gestellt hatte. Wollte er vermeiden, dass Mama noch mal fast durchschlafen kann? 😉

Achso: Wochenende ist Familienzeit, da wird im Haushalt nur das nötigste gemacht. Alles andere wird auf meinen „Putzmontag“ verschoben. Daher gibt’s heute keinen Putzcontent. 🙂

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Nach dem Frühstück wollte der Mann nach Düsseldorf sein neues Spielzeug abholen. Ich fuhr in der Zeit mit den Kindern Richtung Markt. Erstmal gingen wir auf dem Spielplatz ein wenig spielen, der um diese Uhrzeit wenig besucht ist. Ausserdem kann man dort praktisch das Rad abstellen, denn sonst ist am Brander Markt keine Abstellmöglichkeit für Räder vorgesehen. Aber der soll ja irgendwann neu gemacht werden. Vielleicht denkt jemand dran. Nachdem alles bespielt war, holten wir Käse, Erdbeeren und Bananen. Die Kinder ergaunerten sich mit lieb gucken Kekse, Äpfel und Ballontiere von den Grünen.
Ich hatte Anton noch ein Eis versprochen, wenn der Eismann offen hat (auf dem Hinweg war noch zu) und so holten wir noch ein Eis bei Zammateo. Dann noch schnell zum Metzger und wieder nach Hause.

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Anton wollte mir beim Blumen einpflanzen helfen, gab aber nach 10 Minuten auf und verkrümelte sich mit einem Hörspiel ins Wohnzimmer. Nachdem ich mit einpflanzen fertig war, kneten wir noch ein wenig zusammen.

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Der Michi war dann auch schon bald wieder da, jagte etwas Mittagessen und den restlichen Nachmittag verbrachten wir in der Sonne. Der Mini betrachtete dabei mit Freude sein neues Windrad, der Große hörte gespannt dem Ende vom „Kleinen Gespenst“ zu, dass Michael ihm vorlas. Leider wurden meine Halsschmerzen, die seit dem Aufstehen hatte, immer doller, so dass ich nicht komplett genießen konnte.

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Zum Abendessen kochte Michi Käsespätzle, ich machte noch Erdbeeren zum Nachtisch fertig und die Kinder mampften alles weg. 🙂

Ich brachte den Mini ins Bett, der Michi den Großen, und anschließend machten wir zusammen diese Käsespätzlesauerei weg. Da geht ja immer ein Spülschwamm drauf. Örgs.

Die 5 Tage Plauderei haben ziemlich viel Spaß gemacht. Mein Alltag ist sehr schön so, wie er ist, er langweilt mich nicht und ich finde es toll, dass wir viel Zeit für „Familie“ haben. Michael unterstützt mich sehr mit den Kindern und auch im Haushalt. Danke dafür. :*
Ab nächstem Monat gehe ich wieder ein wenig arbeiten und bin jetzt schon gespannt, was dann wieder alles anders wird. Denn das gefällt mir so an meinem Leben, es ist immer anders und trotzdem sehr beständig. Ich liebe meine Familie und die Art, wie wir unser Leben leben.

Was ich in den letzten 5 Tagen spannend fand waren die Rückmeldungen, die kamen. Das waren ja durchaus mehr als bei den anderen Posts. Woran das liegen mag? Bessere Werbung in den sozialen Netzwerken? Auf jeden Fall hab ich noch ein paar Anregungen für weitere Posts mitgenommen. 🙂

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 4

Heute war fauler Freitag. Also so ohne Hausarbeit, denn das einzige, was ich heute gemacht hab, war Socken sortieren und Spülmaschine aus- und wieder einräumen. 🙂

Der Tag begann jedoch recht früh, denn ich musste um 9 Uhr bei meinem Hausarzt sein. Also stellte ich mir den Wecker auf 6:15h. Der Plan war, vor den Kindern aufzustehen, in Ruhe zu duschen und sie dann zu wecken. Dazu stand ich dann auch um kurz vor 5 schon mal auf, um die sich angesammelten Jungs in meinem Bett, in ihre Betten zu bringen. Das klappte gut. Nur um 5:50h beschloss der Mini aufzustehen. Plan dahin. Ich versuchte ihn noch mal ein meinem Bett einzuschläfern, er ließ sich auch ganz brav kuscheln, blieb liegen, schaute sich dabei aber mit offenen Augen das Zimmer an. Also dann wie immer: Kind in sein Kinderbettchen schaffen, Spielzeug rein und mit im Nebenzimmer motzenden Baby duschen. Um 8:15h waren wir dann auch alle fertig, ich hatte schon die 3. Windel gewickelt und wir machten uns mit dem Auto los zum Kindergarten. Das hasse ich ja. Kinder ins Auto, 600m fahren, Kinder aus dem Auto, Baby ins Ergobaby, 250m in die entgegengesetzte Richtung zum Kindergarten laufen (näher kann man nur illegal parken), Kind abgeben, wieder zum Auto, Baby wieder rein. Totaler Quatsch. Aber die Zeitnot machte es nötig. Andere Eltern machen das übrigens jeden Tag… Naja.
Ich war dann auch pünktlich in Kornelimünster beim Hausarzt, bekam Blut abgenommen und wurde geimpft.

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Um 10:45h war ich in Breinig verabredet, da ich aber jetzt nicht noch mal nach Hause fahren wollte und dann erneut los, beschloss ich, direkt nach Breinig zu fahren, und schon mal was spazieren zu gehen. Das Wetter war ja so super. In 1,5 Stunden bekommt man ganz schön viel von Breinig zu sehen. 😉

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Danach erfüllte ich das Latte-Macchiato-Mutti-Cliché und setzte mich mit einer anderen Mutti zum Quatschen ins Café bzw. in den Moss in Breinig, der nämlich auch eine kleine Spielecke hat, extra für die Latte-Macchiato-Mutti-Kinder. 😉
Wir gingen danach noch eine Runde durch die Felder.

Zuhause angekommen bekam der Mini sein Mittagessen. Meines ließ ich wg. des Teilchens ausfallen. Wir spielten noch was, ich erledigte obige Hausarbeit und dann holten wir den Großen. Der wollte jedoch noch ein wenig vor dem KIGa Seilbahn fahren und in den Bäumen klettern. Also blieben wir noch ein Weilchen.

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Zuhause gab’s dann ein Eis und anschließend fuhren wir zusammen Blumen für unsere Terrassenkübel kaufen. Als wir zurück kamen, war auch schon der Michi zuhause, ich kochte schnell unser Abendessen und die Kinder durften noch etwas auf bleiben. Um 20 Uhr waren aber beide im Bett und für den Abend war nur faulenzen (und bloggen) geplant.

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5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 3

Der Tag begann wieder um 7Uhr. Ich hatte 2 Männlein im Bett, wollte diese jedoch noch schlafen lassen, um kurz im Bad zu verschwinden. Also deckte ich den Großen noch mal zu, woraufhin dieser motzte: „Warum hast Du mich geweckt?“. Danke. Die Ruhe im Bad schwand dahin. Der Mini setzte sich sofort im Bett auf und grinste. Michael war schon los zur Arbeit. Wir standen also alle auf. Ich machte mich schnell fertig und versuchte das Schlafdefizit zu vertuschen. Mehr kommt mir aber morgens nicht ins Gesicht. 😉

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Der Große wollte dann unbedingt noch frühstücken, obwohl es im KiGa gemeinsames Frühstück gab. Das war zeitlich eigentlich nicht eingeplant und brachte uns doch ein wenig in Zeitnot. Denn Donnerstag in Muttitaxi-Tag. Ich brachte also den Großen in den KiGa – dort roch es tierisch lecker nach Kaiserschmarrn – und sprintete anschließend mit dem Kinderwagen zur Spielgruppe des Mini. Dort hatte er viel Spaß, fuhr fast die ganze Zeit mit einem Auto überall rum, sortierte Spielzeug in Öffnungen und stapelte vor sich hin. Es gab Waffeln, weil ein Kind 1 geworden war.

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Auf dem Rückweg besorgte ich noch Spargel fürs Abendessen, der Mini schlief ein und ich legte ihn ins Bett. Während er schlief, schälte ich schon mal den Spargel und machte mir Mittagessen.

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Nach ner Stunde war er wieder wach, bekam auch was zu essen, wir spielten etwas, ich erledigte noch was den Haushalt und gegen 14Uhr mussten wir los, den Großen und seine Nachbarsfreundin aus dem KiGa zu holen, denn donnerstags ist musikalische Früherziehung. Abholen dauert dann immer ziemlich lange, denn beide wollen erstmal nicht mit, dann wollen sie doch, aber noch was essen, dann müssen sie noch Pipi, dann muss ich das Mädel überreden, sich was anzuziehen, Schuhe anziehen ist auch immer schwierig, jetzt hat Mama sogar noch den Reissverschluss zugenäht…. Tief durchatmen.
Wir spazierten dann zur Schule, bis wir angekommen waren, hatte sich alles normalisiert. Es gab noch ein kleines Picknick vor der Tür, das hat sich so eingebürgert, und dann lieferte ich die Kinder ab.
Auf den Rückweg machte ich mich alleine mit dem Mini, weil abgeholt wurde von der Freundin-Mutti.

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Zuhause angekommen spielte ich noch was mit dem Mini. Der Michi war heute früher zuhause und so hatten wir noch etwas Zeit zusammen, worüber wir uns sehr freuten. Wir schnippelten die Kirschlorbeeren etwas zurecht. Der Mini spielte derweil mit einem Bagger auf der Terrasse. Er krabbelte geschickt die Terrassenstufe herunter und tat plötzlich einen Schrei. Auf seinem Finger saß eine Hummel, die ihn wohl gestochen hatte. Der Finger wurde dick und das Männlein tat mir ordentlich leid. Mit Hummeln hatte ich noch nicht gerechnet.

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Ich kochte uns dann das Abendessen, während Michael den Großen bei der Nachbarin abholte. Danach brachte ich den Mini ins Bett, Michael anschließend den Großen und ich kochte derweil schon mal etwas Brei vor und spülte ab. Den restlichen Abend verbringe ich nun mit Bettwäsche falten, alles andere wird auf morgen verschoben.

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 2

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Tag 2 meiner Alltagsplauderei beginnt kurz nach 3, als der Kleine nicht mehr aufhören kann zu husten. Er war total unruhig, drehte sich hin und her, und der Husten hörte nicht auf. Ich gab ihm Nasentropfen, versuchte ihn in eine aufrechtere Position zu bringen, aber er wälzte sich weiter, drehte sich immer wieder zu mir, lag halb auf mir drauf. Das ganze dauerte so ca. ne Stunde, dann war er wieder tiefer eingeschlafen und ich konnte auch noch etwas schlafen.

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Halb 7 war die Nacht dann vorbei, und der Mini gut gelaunt. Im Moment findet er es super, Papiertücher aus meine Tücherbox in der Nachtkommode wegzuräumen. Dabei werden diese vorsichtig zerrissen und einsortiert. Für jedes Tuch wird die Schublade geöffnet und geschlossen. Danach werden diese aus der Schublade auf die Kommode gelegt. 🙂

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Ich machte ihn fertig und Frühstück für uns beide. Dann weckte ich gegen 8 den Großen, der immer noch schlief. Nach einem schon am Vortag versprochenen Honigbrot machten wir uns mit dem Rad auf in den Kindergarten. Mittwochs bringen die Kinder immer etwas für das gemeinsame Frühstück am Donnerstag mit. Wir heute Milch.

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Zuhause angekommen schaute ich erst mal, ob der Rasen trocken genug zum mähen sei. War er aber nicht, also pflückte ich alle Butterblumen und verschob das Rasenmähen auf später. Dann erstmal den restlichen Haushalt: Spülmaschine, Saugen, Aufräumen etc. Anschließend spielen mit dem Mini, doch der krabbelte irgendwann auf mich zu, legte sich auf meine Beine, machte die Augen zu und schlief. Ich war sehr irritiert, brachte ihn dann ins Bett und ging dann raus, um den Rasen zu mähen.

Kurz bevor ich fertig war, wurde der Mini wieder wach, ich rechte noch alles zusammen, während er im Halbschlaf in der Terrassentür saß. Wir aßen zusammen Mittag und er wurde wieder müde und glühte ein wenig, so dass ich ihn erneut hinlegte. Er schlief dann ziemlich lange, aber gegen 15Uhr weckte ich ihn, damit ich den Grossen aus dem KiGa holen konnte.

Zum Abendessen gab es das erste mal Rhabarbersuppe. Laut Rezept „ungewöhnlich lecker“. Ungewöhnlich: ja. Lecker: nein. 😉 Die Kinder gingen dann recht schnell ins Bett, beide wirkten sehr müde und krank. 🙁

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Anschließend war Küche und Wohnzimmer noch schnell in Ordnung zu bringen und nun wartet noch ein bisschen Wäsche auf mich.

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 1

Nunja, da nehme ich doch mal das Stöckchen von Michael in die Hand und schildere mal meinen Alltag. 🙂 Da hier zuhause die Stöckchen immer im Vorgarten unter dem Rhododendron abgelegt werden, geb ich es auch nicht weiter, sondern erzähle nur…

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Der Tag begann mit 2 Männlein in meinem Bett. Beide schnarchten vor sich hin, der Kleine träumte ab und an ein wenig heftig, den Großen störte dies wenig. Da wir aber heute pünktlich im Kindergarten sein mussten, war um 7:00h Schluss mit Schlafen, nur der Große war etwas grummelig. Den Kleinen machten ich anschliessend wie jeden morgen fertig und erinnerte dabei den Grossen gefühlte 100mal, was er sich als nächstes noch anziehen muss. Wir frühstückten alle 4 zusammen und machten uns dann gemeinsam auf den Weg in den Kindergarten, da uns dort heute das Entwicklungsgespräch über Anton erwartete. Anton wurde in die Gruppe gebracht und wir gingen anschließend mit der Gruppenleitung und der Jahrespraktikantin in einen Besprechungsraum. Das Gespräch verlief gut, wir freuten uns über die Rückmeldungen und bewunderten die gesammelten Bilder des Großen, die in seiner Mappe abgelegt waren.

Danach machte Michi sich auf zur Arbeit und ich ging nach Hause zurück, jedoch stellte ich dort nur den Kinderwagen ab und packte Kind und Leergut ins Auto um den Wocheneinkauf zu tätigen. Ich freu mich ja immer wieder, wie viel in unser Auto passt. Selbst der Buggy, den ich dort gestern drin liegen gelassen hatte, störte nicht.

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Nach dem Einkaufen gings nach Hause, der Mini bekam ne Banane (Gott sei Dank war noch eine Zuhause, denn die hatte ich beim Einkaufen vergessen), ich packte aus, räumte ein, saugte Staub. Dann wurde der Mini in sein Bettchen mit etwas Spielzeug verbannt und ich wischte das Laminat. Mit freilaufendem Baby ist das nicht möglich. Er quengelte erstaunlich wenig, war aber auch hundemüde, weswegen ich ihn anschließend zum Schlafen hinlegte.

Ich machte mir etwas zu essen, räumte noch ein wenig auf und dann war er auch schon wieder wach. Aber nicht richtig, also kuschelte ich ihn ein wenig und er schlief auf meinem Bauch ein. Ablegeversuche scheiterten, sodass ich ihn schlafen ließ, hatte ich doch mein Handy in der Hosentasche. Ich döste ein klein bisschen mit ihm zusammen weg, las meine Twitter TL und versuchte Speichel- und Schwitzeflecken durch regelmässiges umdrehen zu vermeiden. 😉

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Nach knapp 2 weiteren Stunden schlaf wurde er wach, bekam schnell sein Mittagessen und dann ging es direkt Richtung Kindergarten, den Großen abholen. Vorher jedoch noch schnell das Altglas entsorgen. Mit beiden Kindern besorgte ich nach dem Abholen noch die Dinge, die ich im ALDI nicht bekomme oder holen mag. Gegen 16 Uhr waren wir dann zuhause. Anton wollte unbedingt mal ein Lasso haben, ich erzählte ihm, dass in der Kanevalskiste eines ist, was ich direkt holen musste. Den Nachmittag verbrachten wir mit Cowboy spielen und Hörspiel hören.

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Ich bereitete das essen vor denn dienstags geb ich mir mit Michael die Klinke in die Hand, und gehe zum Zumba. Bedeutet, die Jungs essen zu dritt, ich esse nach dem Training.

Michael war pünktlich um 18Uhr da und so konnte ich um 18:15Uhr beim Zumba sein. Ich freute mich, dass ich es noch mal geschafft habe, mit Anne zusammen zu trainieren.

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Nach dem Training aß ich dann auch, brachte mit Michael die Kinder ins Bett und wir wuschen noch eben zusammen ab. Eigentlich wollt ich noch bügeln, aber dann hätte ich das hier nicht mehr schreiben können und somit fällt das heute aus. Oh wie schade. 😉