Monthly Archives: Juni 2014

Basteln mit Jungs (2)

Als Neumama nimmt man sich vor, das Kind frei von Waffen und Gewalt groß werden zu lassen. So wollten wir also niemals ein Schwert o.ä. kaufen. NIE.

Dann wurde Anton 2 und wir gingen auf ein MPS. Nunja, was soll ich sagen, wir brachten 2 Holzschwerter mit. Und mit der Zeit sammelten sich die Waffen an. Ob man im Urlaub in ein Pannekoekhuis geht und es zum Kindermenü einen Helm und eine Stichwaffe gibt, oder auch beim Entenangeln ein Schwert ausgesucht wird. Man kommt nicht drumrum, ohne es noch viel interessanter für die Kinder zu machen. Einen schönen Blogpost hat dazu Mama Miez vor kurzem geschrieben.

Was macht man nun mit all den Schwertern, Dolchen und Äxten? Meist fliegen sie irgendwo im Kinderzimmer rum, denn aufräumen ist ja sowieso doof und in Kisten sind die immer so sperrig.

Vor kurzem sagte der Große, dass er einen Waffenständer basteln möchte.

20140627-140451-50691966.jpg20140627-140451-50691074.jpgUnd so suchten wir uns einen Karton, der ungefähr so breit war, wie das größte Schwert lang ist und mindestens so hoch wie die breiteste Schwertklinge. Wir steckten schon mal die Schwerter durch die Oberseite und schnitten einen Schlitz in eine Seitenwand, um ein Schild zu befestigen.
20140627-140450-50690175.jpg20140627-140449-50689208.jpgIn den Karton legten wir einen Sandsack (Butterbrottüte mit Sand gefüllt) zum beschweren und klebten alles gut mit Klebeband zu. Ein wenig dekorieren und bemalen und schon war der Waffenständer fertig. Super daran ist, dass er kaum Platz im Zimmer wegnimmt und die Waffen immer ordentlich nach Benutzung weggeräumt werden. Yeah!
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Mutterglück im Kleinen

… Und plötzlich malt dein Kind zwischen all den Monster-, Ninja-Turtle-, Spiderman-, Batman- und Winkinger-Bildern dieses hier:

Mama und Anton

<3 <3

 

 

Edit (27.06.14): Heute morgen hörte ich, wie der Große dem Papa erklärte, warum die Mama nur ’nen Kopf und Anton komplett gemalt ist. „Ich steh halt was weiter weg.“ Perspektive und so. Ich war baff.

Geschwister <3-Momente (2)

20140624-074453-27893027.jpgOskar weinte. Er war übermüdet und bekam dann auch noch zur Krönung nichts vom Eis ab. Ich machte ihn bettfertig und er weinte weiter. Anton kam, um ihn zu drücken, doch auch das steigerte die Laune nicht. Der Große kann es gar nicht sehen, wenn der Bruder leidet, also ging er in sein Zimmer und kam mit der kompletten Holzeisenbahn-Kiste zurück. „Für Oskar“, sagte er. Und dann nahm er mit der Aufnahmefunktion des Bahnhofs Folgendes auf: „Gute Nacht Oskar, mein Schatz. Ich hab Dich lieb.“ <3

Basteln mit Jungs (1)

Unser Großer bastelt nicht so gerne. Im Kindergarten muss er nur 2x im Jahr basteln. Weihnachten und Muttertag. Die Erzieherin meinte, dass man ihn ein wenig „überreden“ musste.
Umso erstaunter bin ich, dass er in letzter Zeit des öfteren von sich aus etwas basteln möchte. Gestern war am Brückentag der Kindergarten geschlossen und so hatten wir einen ganzen Tag zuhause Zeit und er wollte basteln als er sah, daß ich einen leeren Pampers-Karton aus dem Zimmer des Mini räumte.

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Ein Spiderman-Raumschiff sollte es sein. Puh. So n Karton ist ja mittlerweile nicht mehr soo groß, aber im Keller ließ sich noch etwas passendes auftreiben. Mit Schere und Klebeband wurde ein Rohling geformt. Dabei steuerte er immer wieder Ideen bei, z.B. die Flügel und dass man doch dann direkt daran den Antrieb mit Klorollen kleben kann.

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Da es ihm dann nie schnell genug gehen kann, wenn erstmal eine Form zu sehen ist, wurde das ganze mit Bastelkleber und Krepppapier verziert und er malte sich ein Cockpit. Krepppapier ist für sowas super, denn das verzeiht Unebenheiten, lässt sich um alle Ecken und Rundungen biegen und auch sonst gut regulieren. Wir steckten noch etwas Krepp-„Feuer“ in die Antriebsdüsen und fertig war das Raumschiff.

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„Papa, darf ich jetzt doch lieber noch mal eine Runde ‚Pflanzen gegen Zombies‘ spielen?“

„Kind, früher hatten wir nur das! Das war vor gerade mal 25 Jahren State of the Art!“

Fühle mich wie so ein Dinosaurier.

Verborgene Kinder

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Als ich noch keine Kinder hatte, kam ich nur sehr oberflächlich mit dem Thema künstliche Befruchtung, Fehlgeburt oder auch Totgeburt in Kontakt. Mir war bewusst, dass es das gibt, aber ich kannte niemanden, der betroffen war, oder niemand redete darüber.

In der ersten Schwangerschaft traf ich dann die ersten Frauen, die nur durch künstliche Befruchtung schwanger geworden waren. Doch das Glück über die Schwangerschaft ließ ihre Erzählungen sehr technisch wirken. Auf mich wirkte es wenig tragisch, wenn’s mal nicht natürlich klappt. Man kann ja nachhelfen.

Dann traf ich Frauen, die mir, ganz im Nebensatz von ihren Fehlgeburten erzählten und auch das machte auf mich wieder den Eindruck, als gehöre es einfach dazu, dass man auch mal eine Fehlgeburt erleidet. Wenn mir jemand davon erzählte wirkte er nie so, als wäre es schlimm für ihn gewesen.
Als ich das 2. Mal schwanger war, erzählte mir eine Freundin erst viel später, dass sie zu dem Zeitpunkt, als ich ihr von meiner Schwangerschaft erzählte, sie gerade eine Fehlgeburt gehabt hatte. Ich hatte ihr in dem Moment nichts angemerkt und auch diese Aussage, machte mein Bild von einer Fehlgeburt nicht tragischer. Ich war ein wenig traurig, dass wir nicht fast gleichzeitig noch mal Babys bekommen würden. Da sie aber erneut schwanger war freute ich mich mit ihr über die aktuelle Schwangerschaft.

Dann lernten wir Menschen kennen, die so ganz anders mit dem Thema umgehen und die meine Sicht so sehr verändert haben, dass ich voller Trauer für die verlorenen Kinder der Menschen bin, die mir etwas bedeuten.
Im letzten Sommer, schon bei unseren ersten Treffen, erzählten sie ganz offen von einer Fehlgeburt bei ihrer ersten und letzten spontanen Schwangerschaft, von künstlicher Befruchtung und wie schrecklich es ist, sich einer solchen zu unterziehen. Dass man durch die Hormonbehandlungen starke Wesensveränderungen durchleiden kann. Dass es einen zerreisst, vor dem Telefon zu sitzen und auf das Ergebnis des Arztes zu warten. Dass die Enttäuschung bei einem missglückten Versuch unendlich groß ist.
Damals wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Ich war es nicht gewohnt, dass jemand so offen über die Gefühle zu dem Thema sprach.
Sie sprachen dann auch voller Glück über die Geburt ihrer 2. Tochter nach vielen Jahren hoffen und dass sie noch drei Versuche haben für ein Geschwisterchen.
Eine Eizelle überlebte das Auftauen nicht und der vorletzte Versuch war leider erfolglos, aber ihr Optimismus ließ sie sich am letzten Versuch über Wasser halten. Vor diesem waren sie sehr aufgeregt. Ich drückte ihnen fest die Daumen, die sie sind wirklich tolle Eltern und jedes Kind wäre glücklich bei ihnen.
Der Versuch glückte und mir hat noch nie jemand so früh von seiner Schwangerschaft erzählt. Ich freute mich so. Alles sah gut aus und im 3. Monat trafen wir uns und sie sagte, dass sie froh ist, wenn die nächste Woche mit Ultraschall vorbei ist, denn ab dann wird alles gut. Doch leider wurde es nicht gut, denn die Ärztin stellte einen Herzfehler fest, der vermutlich auf eine Trisomie zurückzuführen war. Sie hofften weiter, dass es sich nur um eine Trisomie 21 handele. Sie wollten dieses Kind so sehr. Doch auch dieses kleine Herz hörte einige Wochen später auf zu schlagen.
Wie sie danach damit umgingen, treibt mir immer noch Tränen in die Augen. So viel Trauer und so viel Stärke zugleich. Bis zur Geburt wurden sie von einem Arzt betreut. Das kleine Mädchen wurde still mit Hilfe einer Hebamme geboren. Zuhause im Kreis der Familie. Sie verbrachte dort einige Tage in einem kleinen Körbchen, bis sie auf einem Sternenkinder-Friedhof beerdigt wurde. Anschließend wurde ein Trauergottesdienst gehalten, der mich sehr berührte. Dort durfte jeder auch für andere verlorene Kinder trauern. Ihnen einen Namen geben, falls sie noch keinen bekommen hatten. Es waren so viele. All die Kinder, die man sich erseht und gewünscht hatte. Und all die Kinder, die verloren aber nicht vergessen sind.

Ich weiß, sie trauern immer noch. Und ich trauere im Stillen mit ihnen.

Ich danke den Beiden, dass ich diesen Text veröffentlichen darf, denn ich denke, dass Trauer wichtig ist und auch gezeigt werden darf.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Nach der Geburt von Anton blieb ich knapp 13 Monate zuhause. Danach ging ich 2 volle Tage wieder Teilzeit in der Elternzeit arbeiten. Ein U3 Platz in einer von der Stadt geförderten Kita war utopisch (damals gab es noch keinen Rechtsanspruch), eine Tagesmutter bzw. private Einrichtungen wurden von der Stadt Aachen nicht bezuschusst. Also überlegten wir uns ein Modell, in dem Anton 2×5 Stunden in der Woche in eine private Kita ging und den Rest der Zeit durch Michael betreut wurde. Er arbeitete also 5 Stunden im Homeoffice, betreute anschliessend das Kind und arbeitete nach dem Abendessen, wenn Anton im Bett bzw. ich mich kümmern konnte weiter von zuhause.

Bei dieser Lösung war es gerade noch so, dass man ein wenig Plus machte durchs arbeiten gehen. Aber ums Geld verdienen ging es dabei weniger. Für mich war es schön, etwas anderes zu machen, auch wenn die Lösung aufgrund meines Aufgabenbereiches nicht optimal war.

Das Modell war natürlich nur möglich, weil Michaels Arbeitgeber so flexibel bzgl. der Arbeitszeiten war. Eine Stundenreduzierung war nicht notwendig. Die Enerko wurde für diese Flexibilität und auch die Möglichkeit, dass Kind auch mal mit in das Büro zu bringen, später mit dem „Prädikat Familienfreundlich“ von der Stadt Aachen ausgezeichnet.

Als Anton mit 2 Jahren einen Kindergartenplatz in der ev. Tagesstätte bekam, endete meine Elternzeit und ich reduzierte meinen 40 Stundenvertrag auf einen 25 Stundenvertrag mit 5×5 Stunden. Dies passte gut zu den Abholzeiten im KiGa und auch besser zu meinen Aufgaben in der Firma.

Als ich mit Oskar schwanger war, war mir direkt klar, dass ich nicht möchte, dass er schon mit einem Jahr fremd betreut wird. Daher suchten wir eine Lösung, die sowohl die Kinderbetreuung durch Michael und mich gewährleistete, als auch ein wenig Arbeitsmöglichkeit für mich bot.

Michael wollte bei Oskar auch einen Teil der Betreuung übernehmen und so fahre ich nun einen halben Tag in die Firma und arbeite einen weiteren halben Tag von zuhause. Wenn ich in der Firma bin, betreut Michael Oskar. Wir geben uns nach meiner Arbeit die Klinke in die Hand, er fährt zu seiner Firma und arbeitet dort. Dies bedeutet zwar, dass wir kein gemeinsames Abendessen und auch keine gemeinsame Zeit an diesem Tag haben, trotzdem ist es eine schöne Lösung, da auch er keinen kompletten Tag in der Firma fehlt. Ich kann dann abends ebenfalls ca. 2 Stunden von zuhause weiterarbeiten. Den Rest erledige ich an einem anderen Abend. Da Oskar nur ca. eine Stunde am Mittag schläft, lohnt es nicht nicht, dieses Zeit dazu zu nutzen. Die Wochenenden will ich auch lieber als Familie zusammen sein.

Wenn er 2 wird, soll auch er in die Kita kommen und dann wird wieder alles anders…

Ich finde es super, dass sowohl mein als auch Michaels Arbeitgeber sich darauf einlässt, Arbeitszeiten und Arbeitsort an die Bedürfnisse der Arbeitnehmer anzupassen, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf machbar ist.

Ferien im Freizeitpark

Holle Bolle Gijs

„Holle Bolle Gijs“ in „De Efteling“

Anfang des Jahres planten wir einen Kurzurlaub für Mai und – warum auch immer – hatte ich die Idee, in einen Freizeitpark zu fahren.
Als Kind war ich einige Male in „De Efteling“ in den Niederlanden und fand es dort ziemlich toll. Ich wusste, dass der Park zu groß ist, um alles an einem Tag zu sehen und so schauten wir nach Übernachtungsmöglichkeiten.

Dass es dort ein Hotel gibt, war mir bekannt, was ich jedoch noch nicht wusste war, dass es dort mittlerweile auch eine Ferienanlage namens „Bosrijk“ gibt, in der man verschiedene Unterkünfte mieten kann. Wir entschieden uns für ein Apartment in einem burgähnlichen Gebäude, da es ja auch für die Kinder etwas „cool“ sein sollte. Die Ferienanlage besitzt einen eigenen Parkplatz zur kostenlosen Nutzung. Die Anlage an sich darf nur zum Be- und Entladen von Gepäck befahren werden.

Bosrijk

„Poorthuys“

Bosrijk2

„Bosrijk“

Ca. eine Woche vor Anreise bekamen wir ein Willkommensheft. Dieses enthielt alle notwendigen Informationen bzgl. der Anreise, der Unterkunft und des Parks (in deutsch). Was ich total praktisch fand: Im Heft waren bereits die Eintrittskarten und die Zimmerschlüssel eingesteckt. Das bedeutete, dass man keinen lästigen Check-In nötig hatte.

Man konnte so also morgens anreisen – der Park kann als Bewohner des Bosrijk bereits eine halbe Stunde vor der regulären Öffnungszeit betreten werden – und dann direkt den Freizeitpark nutzen. Die Zimmer/Häuser stehen ab 15 Uhr zur Verfügung. Vom Parkplatz braucht man ca. 5 Minuten zu Fuss zum Eingang vom Park. Ich glaube, es fährt sogar eine Parkbahn.

Eilig hatten wir es jedoch morgens nicht. Gegen 11 Uhr waren wir im Park und es war angenehm leer. Anton hatte ich vorher ein Video gezeigt, was wohl im holländischen Fernsehen läuft. Eine vom Park produzierte Serie mit einem sprechenden Baum. Diesen wollte er natürlich als aller erstes sehen. Mit dem Parkplan und einer praktischen App (freies W-Lan inklusive) machten wir uns also als erstes auf in den Märchenwald. Ich hatte ein wenig Sorge, dass der Park nach all den Jahren in denen ich nicht mehr da gewesen war, runtergekommen sein könnte, Bilder im Netz können ja täuschen, aber alle Sorge war umsonst. Die Anlage ist super gepflegt, alles ist total phantasievoll gestaltet.

Märchenbaum

„Sprookjesboom“

Es war relativ leer im Park, da wir unter der Woche anreisten. Die meisten anderen Besucher waren Kindergartengruppen oder Schulklassen. Am ersten Tag schauten wir uns alle Märchen an, fanden den sprechenden Baum, fuhren Karusselle, Achterbahn und Wildwasserbahn. Plötzlich war es 18 Uhr und wir hatten es kaum gemerkt. Anstehen brauchte man selten und so fuhren wir auf einigen Hauptattraktionen beide einmal mit Anton. Das angebotene Babyswitch nutzten wir nicht. Babyswitch bedeutet dass der Partner, der auf das Baby aufpasst, durch den Ausgang zur Attraktion gehen kann. Wenn der anstehende Partner gefahren ist, kann man dann tauschen, ohne noch mal anzustehen.

Achterbahn

Achterbahn „Joris en de Draak“

Da Anton auf der Wildwasserbahn zum Schluss sehr nass geworden war, schauten wir uns die Wassershow am Ausgang nicht mehr an, sondern gingen auf unser Apartment. Zum Abendessen bestellten wir uns Pizza (es gibt einen Lieferservice im Feriendorf). Abends kommt immer noch der Sandmann ins Dorf, aber da die Kinder Hunde müde waren und dieser vermutlich eh nur niederländisch sprach, sparten wir uns diese Attraktion.

Sandmannschloss

Schloss des Sandmanns

Der zweite Tag begann ziemlich verregnet und wir gönnten uns erstmal Frühstück im Restaurant der Ferienanlage, kauften Regenponchos und machten uns in den Park auf. Die gute Laune der Holländer trotz relativ starkem Regen war ansteckend und so ließen wir uns nicht den Tag verderben. Wir fuhren alles Überdachte und die Dark-Rides und schauten uns die Parkshow „Raveleijn“ an, die bestimmt eine halbe Stunde dauerte. Der Große war total beeindruckt. Ritter, Drachen, Feuer, Nebel, Wasser, Raben, Pferde, Schwerter, Armbrust, … alles was toll ist.
Die Show ist zwar auf niederländisch, das machte aber nicht viel. Es soll wohl auch Kopfhörer mit deutscher Übersetzung geben, diese nutzten wir jedoch nicht.

Raveleijn

Eingang „Raveleijn“

Raveleijn

Drache in „Raveleijn“

Gegen 16 Uhr machten wir uns dann wieder ins Apartment auf und verbrachten den restlichen Nachmittag mit baden in der Whirlpool-Badewanne. Man hätte auch noch ein Schwimmbad in der Ferienanlage kostenlos nutzen können, Badesachen hatten wir mit, nur nicht genug Zeit.

Frühstück

Donut mit Hagelslag

2 Übernachtungen hatten wir gebucht und auch den 3. Tag konnte man noch voll im Freizeitpark nutzen, jedoch waren unsere Akkus schon ziemlich leer. Die Koffer packten wir noch vor dem Frühstück ins Auto, Check-Out war auch nicht notwenig, ab 11 kommt man einfach nicht mehr ins Zimmer. Wir hatten uns noch 2 Attraktionen im Park, die wir noch nicht gesehen hatten, vorgenommen. Der Park war auch erstaunlich voll, es war ein Fest im Park für Jahreskarteninhaber und auch sonst waren kaum noch Schulklassen da, sondern jede Menge Familien. An der ersten Attraktion mussten wir dann schon 45 Minuten anstehen. Somit strichen wir das Vorhaben „Die besten Sachen noch mal machen“ aus unserem Plan, fuhren noch einen Dark-Ride und Michael und Anton gingen noch ins Spukschloss, was Anton sich die Tage vorher nicht getraut hatte. Für die Parkshow hatten wir noch mal Tickets geholt, doch diesmal ging ich mit Anton alleine, damit Oskar ein wenig schlafen konnte.
Ein paar Souvenirs mussten auch noch mit und gegen 16 Uhr machten wir uns auf die Heimreise. So ein Urlaub im Freizeitpark ist schon anstrengend. Der Geräuschpegel stresst natürlich, aber die glänzenden Kinderaugen machen das wieder weg. Ausserdem ist die Ferienanlage traumhaft beruhigend.

Carnaval Festival

Dark Ride „Carnaval Festival“

De Efteling ist wirklich ein wunderschön angelegter Freizeitpark, der auch schon für kleine Kinder viel bietet. Anton konnte fast alle Attraktionen nutzen, inkl. 2 der 5 Achterbahnen. Und auch Oskar konnte auf Einiges mitgenommen werden. Ausserdem gab es genügend „normale“ Spielplätze für die Kleinen. Überdachte Abstellplätze für Buggys und Kinderwagen waren an vielen Attraktionen zu finden. Wir hatten ein kleines Fahrradschloss mit, aber vermutlich wäre der Kinderwagen auch so nicht weggekommen. Gegessen haben wir im Park nur wenig, da wir typisch deutsch mit Obst und Keksen in der Tupperdose unterwegs waren. 😉 Aber die obligatorischen Pommes und Frikandeln waren lecker. Man findet jedoch wirklich für jeden Geschmack etwas. Und diese „Kartoffelspirale am Spieß“ hat mein Kartoffelherz höher schlagen lassen (nur mit Zimt und Zucker konnte ich es mir nicht vorstellen…).

Ich denke wir werden wieder kommen.