Author Archives: Tina

Fliegen mit Kleinkindern

Als Ergänzung zum letzten Post würde ich gerne einmal aufschreiben, was wir machen, damit das Fliegen mit den Kindern mehr Spass als Horror ist.

Vorbereitung

Für uns ist wichtig, dass die Flugdauer nicht allzu lange ist. Daher entschieden wir uns bei beiden Kindern für den ersten Flug zu einem Flug nach Menorca. 2 Stunden im Flugzeug ist für uns für den Anfang genug. Mit Anton sind wir auch schon nach Teneriffa geflogen, aber 5 Stunden Flugzeit ist auch das Maximum, was ich mit meinen Kindern machen möchte. Das macht mir ja selbst irgendwann keinen Spass mehr.

Für den Urlaub hat Jedes Kind seinen eigenen Trunki. Das sind Kinderkoffer mit Rollen, die so konstruiert sind, dass die Kinder sie wie ein Bobbycar nutzen können. Da diese als Handgepäck gelten, dürfen die Kinder dort in eine Hälfte das Spielzeug einpacken, dass sie auf die Reise mitnehmen wollen. In die andere Hälfte packe ich Wechselsachen und Windeln. Den eigenen Koffer packen zu dürfen macht beiden viel Spass und sie können es danach kaum noch abwarten. Also: nicht zu früh packen lassen. Die Koffer sind nicht ganz günstig aber ihr Geld wirklich wert. Ein ideales Geschenk zum ersten Geburtstag. 🙂

Ausserdem haben wir uns häufiger das Buch „Der Flughafen“ aus der Reihe „wieso weshalb warum“ angeschaut. Dadurch wurde der Ablauf am Flughafen vertrauter und zumindest der Große stellte nicht zu viele Fragen, was denn nun als nächstes passiert.

Am Flughafen

Durch die Trunkis sind die Kinder immer mobil und haben Spass. sie kommen schnell mit und müssen die teilweise langen Strecken nicht zu Fuss zurücklegen.

Einen Buggy haben wir uns dieses Jahr gespart und das ErgoBaby mitgenommen, um Oskar transportieren und unter Kontrolle halten zu können. Bei der Gepäckabgabe (Check-In haben wir schon online gemacht) blieb er in der Trage, damit er nicht abhanden kam. Bei der Sicherheitskontrolle musste ich ihn natürlich aus raus nehmen, habe aber erst alles in die Boxen gepackt und ihn dann aus der Trage genommen. Da muss man dann einfach ein bisschen ruhig bleiben in all der Hektik, die dort herrscht.

Zu den Gates rollten dann wieder beide Kinder mit den Koffern. Flugzeuge gucken ist ihre Lieblingsbeschäftigung. Es gibt aber ja auch eine Menge zu bestaunen.

In Köln am Flughafen gibt es vor manchen Gates kleine Spielplätze. Wenn man so wie wir bei unserem ersten Flug mit Kind eine Verspätung von 4,5 Stunden hat, ist sowas gut zu wissen. 😉

Auch auf Menorca ist der Flughafen sehr kinderfreundlich mit Spielmöglichkeiten ausgestattet.

Vor dem Einsteigen sollte man auf jeden Fall noch mal Wickeln. Einmal musste ich Anton im Flieger wickeln. Das war Horror! In diesen Mini-Toiletten sind zwar Wickeltische, diese sind jedoch so klein und unter dem gebogenen Flugzeugrumpf, dass er totale Panik bekam. Etwas, was ich nicht nochmal machen möchte. In Köln gibt es separate Wickeltoiletten, was einem als Frau manchmal sogar das Anstehen an der Damentoilette erspart.

Beim Einsteigen in den Flieger habe ich zumindest auf dem Rückflug Oskar wieder in die Trage gepackt und bis zum Platz transportiert. Das ist wesentlich angenehmer als mit dem Kind auf der Hüfte durch den Flieger oder wenn er selbst hinter den einsteigenden Schlage stehen muss.

Im Flugzeug

Im Flieger saß Michael zwischen den Kindern. So konnten sie sich beide ankuscheln, denn der Schlafmangel war schon spürbar.

Für den Start und die Landung ist es wichtig, dass Kinder oft schlucken, damit der Druck ausgeglichen wird. Schnuller für den Kleinen und Gummibärchen für den Großen reichten hier aus. Ich habe es jetzt schon mehrfach gesehen, dass bei Start und Landung Kinder unendlich schrieen und die Eltern hilflos waren. Für Kleinkinder darf auch immer ein Getränk durch die Sicherheitskontrolle mitgenommen werden. Wenn man keinen Schnuller hat oder das Kind noch zu klein für Gummibärchen ist, hilft auch Wasser oder Milch trinken.

Auf jeder Flugreise haben wir ein kleines neues Spielzeug für die Kinder dabei. Dies überbrückt schon einen Großteil der Zeit. Ansonsten gilt: Selbst ruhig bleiben. 🙂

Die meisten Kinder haben irgendwann keine Lust mehr. Oskar weinte auch kurz weil er vor Übermüdung auf dem Rückflug nicht einschlafen konnte. Ein bisschen kuscheln half hier aber ziemlich gut.

Manchmal ist weinen ja auch ansteckend. Auf dem Rückflug weinte ein Kind fast eine Stunden lang. Die Eltern ignorierten es einfach. Als die Mutter angesprochen wurde, reagierte sie nur mit „Die hört jetzt nicht auf zu weinen. Da kann man nix machen. Das ist ja wohl mein Kind, ich werd das schon wissen.“ Gut…. Jeder so wie er meint, Oskar war jedoch sehr irritiert und weinte kurz ein wenig mit. Michael setzte ihm dann Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung und seiner Lieblingsmusik auf. Zumindest unser Kind weinte dann nicht mehr.

 

Eigentlich ist fliegen mit den Kindern eine tolle Sache und für die Kinder ein spannendes Abenteuer. Der Bewegungsdrang im Flieger ist natürlich da, wir ziehen den Kindern die Schuhe aus und sie dürfen sich dann auch auf ihren Sitz legen oder knien. Bisher klappte die Ablenkung immer sehr gut.

Menorca im Family Club

Als wir das erste Mal nach der Geburt von Anton in Urlaub fuhren, waren wir verunsichert. Wir wählten die Pension in Domburg, in die wir schon viele Jahr zuvor gefahren waren. Doch plötzlich gefiel sie uns nicht mehr. Es störte, dass das Zimmer so klein war, dass es ein gemeinschaftliches Badezimmer gab und dass das Haus so hellhörig war, so dass wir jedes Mal, wenn das Kind weinte ein schlechtes Gewissen hatten. Ausserdem störte uns auch, dass die Besitzer des Hauses in ihrem Haus rauchten.

Der nächste Urlaub sollte anders sein. Wir suchten etwas, wo man sich mit Kindern willkommen fühlt. Nicht allzu weit weg und warm.

Unsere Wahl fiel auf einen Family Club auf Menorca, der uns so gut gefiel, dass wir dieses Jahr wieder dort hingefahren sind. Für beide Kinder war also Menorca die erste Flugreise, Anton war damals 9 Monate und musste noch auf dem Schoß sitzen, Oskar hatte dadurch, dass er schon 2 ist, einen eigenen Sitz. Beides ist aber bei einem Flug von 1:50h ok.

Der Flug ging dieses Mal recht früh, sodass wir noch vor Öffnung des Flughafens um 7Uhr auf Menorca angekommen waren. wir drehten also noch ein Paar Runden über dem Flughafen. Unsere Koffer kamen zügig und wir waren schnell im Hotel. Ich hatte extra so gepackt, dass im Koffer eine Tasche mit Badesachen, Sonnencreme etc. drin ist, da ich damit rechnete, dass wir erst im Nachmittag unser Apartment beziehen können. Doch beim einchecken kam die erste positive Überraschung: Das Zimmer ist schon fertig. Super. Vermutlich passiert einem das in der Hauptsaison nicht, aber so konnten wir uns in Ruhe ein wenig luftiger anziehen und ohne Gepäck frühstücken gehen. Nach dem Frühstück ging’s erstmal an den Kleinkinderpool, der mit seinen Piratenschiff-Rutschen die Kinder begeisterte. Vor 5 Jahren war diese noch nicht da, soweit ich mich erinnere.

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Zur Maus waren wir wieder im Zimmer, die wir nutzen, dass die Kinder sich ins Bett legten und noch ein bisschen Mittagsschlaf im Anschluss machten.

Nachmittags ging es dann ans ins Kikoland, wo die Kinderbetreuung und Animation stattfindet. Es gibt einen abgegrenzten Babyclub, in dem Kinder von 0-2 spielen dürfen. Mit oder ohne Eltern. Oskar war gerne dort (genau wie Anton damals), jedoch würde ich ihn niemals dort alleine lassen. Ich habe so viele traurige Kinder gesehen, dass ich echt immer heftig schlucken musste. Ich habe grossen Respekt vor den Betreuerinnen, die mit viel Geduld, die verwirrten und unglücklichen Kinder auf dem Arm wiegen, bis sie sich beruhigen oder einschlafen. Betten gab es in einem Nebenraum. Für alle über 2 gab es eine gemeinsames Programm. Spiele, Basteln, Schatzsuchen, Ausflüge… und für das meiste konnte man „Diplomas“ sammeln. Erwachsenenanimation gabs aus. Aber das ist nichts für uns. 😉

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Nach dem Kikoland gingen wir zum Meer, das über einen Tunnel vom Club aus ohne Strassenüberquerung erreichbar ist. Die Kinder buddelten und waren einfach glücklich. Und wir auch.

Dann ging’s zum Abendessen. Und hier macht sich dann bemerkbar, dass man sich wirklich in einem Family Club befindet. Alle Tische sind für Erwachsene und mind. 2 Kinder eingedeckt. Für Kinder gibt es bunte Plastikbecker und auch am Buffet stehen für Kinder überall bunte Plastikteller, -schüsseln und -besteck bereit. Es gibt ein separates Kinderbuffet auf Kinderhöhe, wo sie sich ihr Essen selbst auf den Teller legen können, und sogar eine Eistheke auf Kinderhöhe. Betritt man das Restaurant bringt der Kellern für die Kinder entsprechend Kindersitze oder Sitzerhöhungen. Auch wenn das Restaurant voll ist, sind immer genug Kindersitze vorhanden. Sogar Lätzchen kann man bekommen.

Als Eltern braucht man sich nicht Sorgen, dass man mit den Kindern unangenehm auffallen könnte. Es gibt nur andere Eltern mit Kindern. Natürlich ist die Lautstärke  um ein vielfaches höher als in „normalen“ Hotels. Daran muss man sich erstmal gewöhnen.

Anton liebte es, die Farbe seines Tellers mit dem Becher abzugleichen und sich selbst Essen holen zu können. Natürlich passieren bei so vielen selbstständigen Kindern auch öfters Kleckereien, an die die Kellner aber gewöhnt sind. Tischdecken werden immer gewechselt und unter dem Tisch durchgewischt, wenn nötig.

Das alles macht das Essen stressfrei und angenehm.

Abends gabs immer 2 Shows, eine speziell für Kinder mit Club-Tanz pipapo und danach eine, woran auch die Erwachsenen Spass haben könnten, aber immer noch kindgerecht. Je nach Müdigkeit der Kinder durften sie ein oder zwei Shows anschauen. Den restlichen Abend verbrachten wir Erwachsenen dann auf dem Balkon. Alle Getränke der Bar gab es auch „to go“.

Wir verbrachten unsere Tage vormittags meist am Pool und nachmittags am Meer. Mittags war Siesta angesagt. So waren die Kinder auch abends noch fit.

Mittwochs mieteten wir uns ein Auto und fuhren Richtung Mahón. Da die Insel nicht gross ist machten wir noch einen Zwischenstop auf dem Monte Torre und am Cap de Faváritx. Dort aßen wir auch unser Picknick, dass wir beim Hotel bekommen konnten, wenn man nicht mittags dort aß. In Mahón angekommen buchten wir eine Hafenrundfahrt durch den Naturhafen. Die Kinder fanden das Glasbodenschiff und die zu bewundernden Fische toll, wir Erwachsenen waren über die historischen Bauten und Informationen dazu überrascht. Alles in allem hat sich die Stunde Rundfahrt für alle gelohnt.
Die Kinder waren danach jedoch zu Müde, um noch mehr durch die Stadt zu bummeln, und so fuhren wir zurück zum Hotel.

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Michael mietete sich noch 2 Morgen ein Rad und strampelte ein wenig an der Küste entlang. Dafür war es mir definitiv zu warm.

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Der Rückflug war erst spät Abends, sodass wir auch noch einen ganzen Tag am Pool verbrachten.

Für einen unbeschwerten Urlaub mit Kindern, bei dem man sich um nichts kümmern muss und auch die Kinder sich nicht langweilen, eignet sich Menorca und der Royal Son Bou Family Club bestens.

Schon zwei!

Mein lieber Oskar,

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wie die Zeit verfliegt. Jetzt bist Du schon 2 Jahre alt und ich hab immer noch das Gefühl, dass es gar nicht so lange her ist, dass wir uns auf Dich gefreut haben.

Das letzte Jahr verging im Flug, Du hast soviel gelernt. Du kannst laufen und rennen. „Oka snell“. Du versuchst zu hüpfen. „Oka pfüpft“. Du liebst das Bobby-Car. „Kakaka“ dabei lachst Du dreckig, denn eigentlich kannst Du schon „Bobika“ sagen. Laufrad fahren findest Du super. „Oka selba Fahra farn“.

Du isst alleine, schüttest mit Vorliebe Dir Dein Getränk ein und auch sonst schüttest Du gerne von A nach B (und wieder nach A …). Du willst alleine durch die Welt gehen, ohne Hilfe Treppen steigen, Schuhe anziehen, Jacke ausziehen, ins Auto einsteigen und vieles mehr. „Oka selba“.

Dein Lieblingsspielzeug ist weiterhin die Murmelbahn und die Holzeisenbahn. Du baust mit Geduld deinen Strecken auf und lässt Murmeln und Eisenbahnen rollen. „Oka baut“.

Ausserdem liebst Du Musik. „Oka Siek machn“. Du kannst alleine den Verstärker anmachen, die CD in die Anlage legen und starten. In Mamas Zimmer schaffst Du es sogar, deine Lieblingstitel auszuwählen. So hören wir in Dauerschleife „Wickie“, „Hey Pipi Pampfpumpf“, „Ohohohoho“ (???-Kids Intro), „Supajunge“ und „Nee“.

Man versteht Dich immer besser und es ist spannend zu sehen, wie viel Mühe Du Dir bei der Verständigung gibst.

Du kuschelst gerne und möchtest abends nach dem Zubett gehen noch „Oka ’nute smusen. Einma!“.

Du bist oft frech, weisst aber ganz genau, wie Du gucken musst, dass Dir niemand böse sein kann. Wenn wir doch mal schimpfen müssen, ist Dein wirklich betroffenes Gesicht so niedlich, dass aller Ärger direkt wieder verflogen ist.

Wir lieben Dich, Du Sonnenschein.

 

Heute morgen war die Freude in Deinem Gesicht über die besonderen Momente nur für Dich wunderschön. Du hast Dich riesig über den von Dir gewünschten Maus-Kuchen gefreut und wolltest immer wieder deine 2 Kerzen auspusten.

Dein Bruder, der seine Liebe ja immer wieder über Geschenke kundtut, schenkte Dir zusätzlich zu unserem Geschenk spontan noch sein „Jim-Knopf“-Pixi, über das Du Dich gefreut hast, ihm einen Kuss gabst und „Danke sön“ sagtest, während Du darin blättertest. Alleine dieser Moment sagt so viel über Dich und Deinen tollen großen Bruder.

Rocket Man

Vor einiger Zeit lernten wir über Twitter und das dortige Projekt wirleben.ac, an dem Michael und ich 2012 teilnahmen, @bee8bit und @connymel kennen, die bis vor einigen Jahren ebenfalls in Aachen lebten.

Letztes Jahr luden die beiden uns zu sich nach Solingen ein und wir verbrachten dort einen tollen Nachmittag. Unsere grossen Jungs verstanden sich auf anhieb super.

Vor ein paar Wochen stand dann der Gegenbesuch an und die 4 brachten unseren Jungs ein tolles Geschenk mit. Eine Rakete. (Und mir einen tollen Ohrwurm seither. 😉 )

Und wer jetzt denkt… och jo.. ne Rakete halt, der hat das Teil noch nicht live erlebt.

DSC01078Der @bee8bit hat mit viel Liebe und Können Schalter, Lämpchen usw. verbaut und für kleine Raumfahrer ein tolles Spielzeug geschaffen.  DSC01086 DSC01087

Es gibt Kippschalter, bei denen entsprechende Lämpchen von grün nach rot wechseln, ein Lauflicht, für das die ‚mitlaufenden‘ Lämpchen und die Geschwindigkeit reguliert werden kann, Schalter für das „Bullauge“, bei dem von grün auf rot oder auch aus gewechselt werden kann, Schalter für den „Raketenantrieb“ und und und…. (man merkt, ich bin nicht gerade Elektrotechniker. 😉 )

Unsere Beiden waren zumindest hin und weg und streiten sich seitdem um dem Platz am Joystick.

 

2015-03-22_origWir bastelten gemeinsam einen Raumfahrerhelm und auch der über der Rakete von der Decke baumelnde Bär bekam einen Helm aus einem Bällebadball.

Wenn man übrigens die äusserste Schicht des Helms aus Kopierpapier macht, spart man sich das anmalen. 😉

Das Teil steht in Oskars Zimmer, da wir denken, dass er sie noch am längsten bespielen wird und so auch mal der Große zum Spielen ins Zimmer des Kleinen kommt und nicht immer nur umgekehrt.

Nochmal vielen lieben Dank für das tolle „Erbstück“, die Kinder stürmen beim Wort „Rakete“ sofort hin. 🙂

Es ist schön, dass man so wunderbare Menschen über Social-Media-Netzwerke kennenlernen kann.

Marathon-Staffellauf in Düsseldorf

Am 26. April 2015 findet in Düsseldorf während des Metro-Group Marathon Düsseldorf ein Marathon-Staffellauf des Bundesverbands Herzkranke Kinder e.V. statt. Dabei wird Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (AHF) die Möglichkeit gegeben, gemeinsam einen Marathon zu laufen.

Auf diese Aktion machte mich Die Rabenmutti aufmerksam, die das Bloggerevent „Herzkranke Kinder zählen auf Dich“ startete, da für den Staffellauf  noch dringend Teilnehmer und Spender gesucht werden.

Ich finde die Idee, Kindern die Möglichkeit zu geben etwas gemeinsam zu schaffen, was sie alleine niemals schaffen würden, sehr schön. Es stärkt das Selbstbewusstsein, gibt jede Menge Mut und Freude und lässt die Krankheit in den Hintergrund verschwinden.

Deshalb hier einmal kurz die Fakten:

Der Marathon startet am 26.04.2015 um 9 Uhr. Anmeldeschluss beim BVHK ist der 17.04.2015.

Gesucht werden:

  •  Kinder, Jungendliche oder Erwachsene mit angeborenem Herzfehler, die gerne mitlaufen möchten. Zum Start muss ein Attest der behandelnden Arztes bzw. eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen.
  • Spender für den Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.
  • Helfer vor Ort

Für weitere Informationen schaut doch auf die Seite des Bundesverbands Herzkranke Kinder e.V. oder Die Rabenmutti vorbei.

Die letzte Hebamme

„Wir verschwinden doch nicht! Es hat nie eine Zeit ohne Einhörner gegeben, wir leben für immer, wir sind so alt wie der Himmel, so alt wie der Mond!… Schmetterling, auf all Deinen Reisen, hast Du da noch andere wie mich gesehen?…“

„Sie verschwanden von allen Strassen, vor langer Zeit….“

Letztes Wochenende schaute ich zusammen mit dem Großen nach für mich langer Zeit nochmal „Das letzte Einhorn“. Ein wunderschöner Film, den ich als Kind sehr liebte und immer noch gerne anschaue.

Ich weiss nicht warum, aber ich musste beim Anschauen die ganze Zeit an die gerade verschwindenden Hebammen denken. Es macht mich traurig zu lesen, wie immer mehr Hebammen sich ein anders Tätigkeitsfeld suchen, da sie sich ihre Arbeit nicht mehr leisten können. Schwangere berichten mir, wie schwierig es ist, eine reine Nachsorgehebamme zu finden.

Ich kann es mir gar nicht vorstellen, dass es irgendwann keine Hebammen mehr geben wird. Für mich waren sie bei beiden Geburten die wichtigsten Personen. Ich wusste, ich habe eine Hebamme, die ist da, wenn es losgeht. Eine, die ich kenne und mag und der ich vertraue. Sie war die Person, die die Situationen richtig einschätzen und die richtigen Entscheidungen treffen konnte. Das konnte weder ich, noch mein Mann. Auch beim 2. Kind nicht. Wäre meine Hebamme nicht bei mir gewesen, wäre ich früher ins Krankenhaus gefahren. Ich hätte nicht gewusst, wann ich pressen muss/kann/darf.

Nach der ersten Geburt war ich so froh, dass ich -durch Hebammen gestärkt- ohne Angst in die zweite Geburt gehen konnte. Ohne Hebammenvorsorge und Gespräche mit weiteren Hebammen wäre ich davon ausgegangen, dass ich wieder das gleiche durchmachen müsste. Dass ich die Schmerzen nicht aushalten könne und hätte mich vermutlich direkt für eine PDA entschieden. Meine Hebamme hat sich in den Vorsorgegesprächen alle Sorgen angehört, den Geburtsbericht der ersten Geburt durchgearbeitet, um meine Gedankengänge nachvollziehen zu können. Sie hat nach meinen Wünschen gefragt, was ich von ihr erwarte und ihr ganzes Verhalten, ihre Ratschläge usw. auf mich angepasst. Dies alles hat mir Sicherheit gegeben und Angst genommen. Kein Vorsorgegespräch beim Arzt könnte dies leisten.

Jemand, der noch nie von einer guten Hebamme betreut wurde, wird vermutlich noch nicht mal bemerken, was fehlt. So viele Schwangerschaften macht man in der Regel ja nicht durch, dass man großartig vergleichen kann. Ich kenne Frauen, die keine einzige Vorsorge bei einer Hebamme ich Anspruch genommen haben. Oder Frauen, die unter der Geburt die Krankenhaushebamme als störend empfunden haben. Oder auch Frauen, die die Nachsorgehebamme beim 2. Kind unnötig fanden. Jede Frau ist anders und möchte ihre Schwangerschaft und Geburt anders betreut haben. Die Frauen, die jedoch so wenig medizinische Intervention wie nötig aber trotzdem eine fachlich kompetente Betreuung möchten, bleiben bei den aktuellen Entwicklungen auf der Strecke. Das ist ein Skandal!

Ich hoffe, dass sich in den nächsten Monaten an der Situation noch etwas ändert. Sie dürfen nicht verschwinden! Es hat noch nie eine Zeit ohne Hebammen gegeben.

Langsamkeit des Alltags

Der Mini ist aktuell ganz stark im „selba“-Modus angekommen. Alles muss erstmal selbst ausprobiert werden, Hilfe nimmt er nur an, wenn er nicht weiter kommt. Selber Treppen steigen, selber Schuhe anziehen, selber Milch einschütten…

Es ist wunderbar zu sehen, was er jeden Tag neues ausprobiert, wie er sich über seine Erfolge freut und sich dafür auch oft selbst nochmal lobt, „Bupa“ (super) sagt oder in die Hände klatscht.

Doch diese wachsende Selbstständigkeit stellt mich als Mutter oft auf die Probe, denn er bestimmt noch mehr meine Rhythmus, verlangsamt meinen Tag. Ein Gang vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer dauert z.B. im Moment wg. 15 Stufen ungefähr 2 Minuten. Bei Terminen muss der höhere Zeitaufwand mit eingeplant werden, damit keine Stresssituationen entstehen.

Beim ersten Kind waren diese öfters der Fall, da man es einfach noch nicht gewohnt war, sich immer wieder an einen neuen Rhythmus des Kindes anzupassen. Erst musste Stillzeit und Pflege des Kindes mit eingeplant werden, bevor man morgens das Haus verlassen konnte. Hatte man sich daran gewöhnt, wollte es schon selber essen und der Zeitplan verschob sich. Danach sind es vielleicht nur die Schuhe, die es selber anziehen möchte. Am nächsten Tag kann es schon zusätzlich die Mütze sein.

Das dies so ist, ist mir nun wesentlich mehr bewusst und ich versuche, ihnen die Zeit zu geben, ohne innerlich die Uhr im Hintergrund ticken zu hören. Dies ist auch der Grund, warum ich im Alltag keine Uhr mehr trage. Der Kindergarten hat keine feste Zeit, zu der wir dort sein müssen. An normalen Tagen bestimmt also die innere Uhr das verlassen des Hauses. Haben wir morgens einen Termin, plane ich 2 Stunden vorher für Frühstück und Fertigmachen
ein. Sind wir schneller kann immer noch gespielt werden. Haben wir einen Termin direkt nach dem Kindergarten, plane ich 30min im Kindergarten ein
um den Großen abzuholen und auch ihm genügend Zeit zum Fertigmachen zu lassen. Vielleicht muss er noch sein Spiel beenden oder aufräumen oder einfach nur nochmal zur Toilette.
Ich möchte die Kinder in ihrer Selbständigkeit unterstützen und ihnen z.B. nicht noch die Schuhe im Kindergarten anziehen (was ich dort häufig beobachte), nur weil ich selbst unter Zeitdruck stehe.

Dies bedeutet natürlich, dass die Zeit mir für andere Dinge fehlt, aber ich fühle mich einfach nicht so gestresst und das tut auch den Kindern gut.

Von Piratenzauberern und Kamellemagneten

Nun ist Aschermittwoch und es wird Zeit, kurz was über die diesjährigen Kostüme der Kinder zu schreiben.

Als ich dieses Jahr den Großen fragte, was er denn zu Karneval werden wolle, sagte er „Zauberer! Warte Mama, ich zeige Dir ein Bild.“ Er verschwand und tauchte mit einem Piratenmalbuch wieder auf. „So eine Jacke, wie der hier.“ und deutete dabei auf das Cover und den darauf abgebildeten Piraten-Kapitän. „Aber das ist doch eine Piraten-Jacke“, antwortete ich und versuchte gleichzeitig zu verstehen, was er denn meinen könne. „Das tragen auch manchmal Zauberer.“ kam nur zurück. Wir sprachen lange und immer wieder über diese Jacke. Der Pirat trug unter der Jacke ein Rüschenhemd und die Rüschen an den Armen schienen wichtig zu sein. Auch die goldenen Verzierungen. So zog ich also mit keiner genauen Vorstellung los, um Zutaten für eine Zaubererjacke zu besorgen. Ich wollte es mir einfach machen, da ich befürchtete, dass das Resultat wohlmöglich nicht seinen Vorstellungen entsprechen würde.

Ich kaufte also einen dunkelblaue Kaputzenjacke und einen Meter Goldborte und setzte mich nachdem ich die Jacke gewaschen hatte hin, und trennte erstmal die Arme bis zum Ellbogen auf.

Dann nähte ich Rüschen und Borte an. Es sah nun der Piratenjacke schon ähnlich. Ich befürchtete sehr, dass er unglücklich werden würde, wenn ihn niemand als Zauberer erkennen würde, also schlug ich vor, ein paar Sterne aufzubügeln. Goldglitzernde Folie zieht eigentlich immer. „Aber dann kann ich die Jacke nicht mehr anziehen, wenn ich mich als Pirat verkleiden möchte!“ Achso, daher wehte der Wind. Ein Multifunktionskostüm wollte er also. Etwas, wo man sich spontan auch noch mal umentscheiden kann, vermutlich. So wie vor 2 Jahren, als er als Feuerwehrmann in den Kindergarten ging und beim Abholen ein Pirat war. Er hatte sich einfach von allen Freunden jeweils ein Teil geliehen, da fast alle anderen Piraten waren, und damit ein Kostüm zusammengebaut.

Ich frage also nochmal, ob er denn lieber als Pirat gehen wolle, aber er wollte Zauberer werden. Also versprach ich, ihm nach Karneval auch noch mal eine Piratenjacke zu nähen, und er stimmte den Sternen zu. Ich schnitt also die Sterne aus der Folie aus und bügelte sie auf die Arme. Dann noch 2 Kamsnaps an die Taschen, damit die Zauberstäbe auch drin halten und fertig war das Kostüm. Ich kaufte noch einen goldenen Hut, denn so ein Zauberer braucht ja auch einen Zauberhut.

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Für den Mini hatte ich mir bis dahin noch gar keine Gedanken gemacht. Irgendwann wurde mir jedoch in meine Facebook-TL ein Bild von einem Hühnchenkostüm gespült, was ich daraufhin unbedingt nachbauen wollte.

Ich beauftragte den Mann direkt damit, aus der Stadt eine weisse Federboa mitzubringen.
Auch dieses Kostüm war ziemlich schnell gemacht. Aus einem alten weissen Shirt in XL, schnitt ich ein Achselshirt in 98 aus, nähte nur Schultern und Seiten zusammen, der Rest blieb wie er war. Darauf wurde dann mit der Hand die Federboa festgenäht. Dazu hab ich diese ca 3x um den Bauch gewickelt und dann alle 10cm festgesteppt. Fertig.

Für das restliche Hühnchen nähte ich aus rot-weissem Ringelbündchen Arm- und Beinstulpen und für den Kopf aus einem Sweat-Rest in hellgrau eine Kapuze mit Kamm. Den Kamm zeichnete ich frei auf einen roten Nicki-Rest (doppelt), nähte die Rundung zusammen und stopfte mit Füllwatte aus. Beim zusammennähen der Kapuzenteile habe ich diesen einfach mitgefaßt. Wie im letzten Jahr musste auch dieses mal für den Kapuzen-Schnitt der HoodHoodie von FeeFee herhalten. Der ist ziemlich eng anliegend (zumindest beim meinen Kindern).
Als Highlight kaufte ich noch 2 paar Haushaltshandschuhe in gelb. Einmal in Größe S und einmal L. Diese sollten die Füße werden (drinnen und draussen).

Und angezogen war das Ganze echt der Hammer. Einfach nur super niedlich und dabei so schnell gemacht. Der Mini musste weder Kamelle rufen, noch sich für irgendetwas bücken. Aus jeder Gruppe kam mindestens ein verzückter Teilnehmer auf ihn zu und steckte ihm was in den Beutel.

Nur meine Mutter hat nun jede Menge Federflusen in der Bude. Nunja, irgendwas ist immer. 😉

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Die WickelTARDIS

Susanne von geborgen-wachsen.de ruft zur Blogparade zum Thema „Elternhandtaschen“ auf und da ich eh meine Tasche dringend aufräumen muss, nutze ich doch einfach die Gelegenheit, hier das aufzulisten, was ich nach 5 Jahren Eltern sein wirklich brauche. 🙂

Vor der Geburt von Anton kaufte ich mir eine Wickeltasche beim Möbelschweden. Super unpraktisch das Ding. Wir haben es immer nur zum Babyschwimmen benutzt, da der kleine Mann dann nicht auf dem Schwimmbadboden umgezogen werden musste und etwas gepolstert war, aber ansonsten rausgeworfenes Geld. Einfach zu klobig und man bekommt zu wenig rein.

Ich wollte immer wieder eine schöne, tolle, praktische Wickeltasche besorgen, bin aber nie dazu gekommen bzw. war es irgendwie nicht notwendig, denn ne normale Handtasche tat es auch. Diese war nicht besonders groß und aus Webware. Es passte alles rein, was ich so brauchte. Ich nannte sie liebevoll meine WickelTARDIS. Aber auch die stärkste Webware gibt nach 2,5 jährigem tägliche Gebrauch auf und so wünschte ich mir zur Geburt von Oskar eine Wickeltasche.

Der Mann schenkte mir auch eine, jedoch ist diese sooo groß, dass ich sie immer nur benutze, wenn wir mind. 3 Tage unterwegs sind. Also fasste ich den Entschluss mir eine kleiner Tasche zu nähen, genauso wie ich sie brauche….. aber was soll ich sagen…. ne Skizze hab ich geschafft und meine heissgeliebte aunts&uncles tut es doch genauso gut. 😉

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Nun zum Inhalt:

  • Wickelsachen
  • Lätzchen
  • Wasserflasche (die ist nicht immer drin bzw. wird durch Keks-/Obstdose ergänzt)
  • Täschchen mit PIXI-Heften (Notfallbeschäftigung beim Arzt oder im Restaurant etc.)
  • Wind-und Wettercreme
  • Haargummi/Spange
  • Verschlüsse (wenn man mal Kekse oder so kauft… gegen Krümel in der Tasche)
  • Kaugummi
  • Taubenzucker
  • Handdesinfektionsgel
  • Taschentücher
  • Frauenhygienekram
  • Steriles Wundpflaster
  • Feuchte Tücher für Gesicht und Hände
  • nicht sichtbar: Stift/Einkaufschip
  • Geldbörse
  • Handy (musste die Fotos machen. 😉 )

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Alles zum Wickeln ist nochmal in nem separatem Täschchen. Hier sind drin:

  • Windeln
  • Wickelunterlage
  • Taschentücher
  • Wundcreme
  • Windelmüllbeutel
  • Feuchttücher

Je nach Marke passen bis zu 5 Windeln rein.

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Wechselsachen liegen bei uns in einem Plastikbeutel im Kinderwagen. Diese braucht man nun wirklich sooo selten, dass man sie nicht immer rumschleppen muss. In den ersten Monaten, wo noch so einige Windelunfälle passieren, hatte ich immer noch einen Body im Wickeltäschchen. Und dann hat man den Kinderwagen ja eh meistens dabei. Nun, wo Oskar schon größer ist, und wir den Kinderwagen meist nur bei Ausflügen benötigen, reichen die Sachen dort vollkommen aus. Zur Not borgt man sich einfach was, wenn man irgendwo zu Besuch ist.

Was fehlt ist meine Handcreme. Die hab ich wohl auf der Arbeit liegen gelassen oder sonst irgendwo verkramt.

Übrigens habe ich gerade in meine Handtasche noch ’nen Leergutbon über 9.90Euro von letzter Woche gefunden (neben ca. 1kg Kassenbons, die ich vor den Fotos aussortiert habe 😉 ).

Jippie! Danke Susanne. 😀

 

Die Pinnwand des Grauens

Sobald man ein Kind im Kindergarten hat, lernt man sie kennen. Die Pinnwand des Grauens. Hier werden die Krankheiten aufgelistet, die aktuell in der Gruppe aufgetreten sind.

Zum Verständnis für die Kinderlosen: hier stehen nicht Husten, Schnupfen oder Fieber drauf, sondern nur die „fiesen“ Sachen, die meist ziemlich ansteckend sind.

Meine persönliche Hitliste:

Platz 5: Magen-Darm

Mancher wird dies für sich auf Platz 1 stehen haben, aber unsere Kinder sind da sehr resistent. Bisher hab ich noch nicht wirklich geglaubt, dass einer von ihnen Magen-Darm hat. Irgendwie passten die Symptome nie. Daher bin ich auch immer zuversichtlich, dass sie sich nicht anstecken bzw. wenn symptomlos bleiben. *aufHolzklopf*

Platz 4: Windpocken

Das ist mehr so ne Kopfsache. Als das letzte Mal Windpocken auftraten, war ich gerade schwanger. Ich war mir zwar ziemlich sicher, dass ich Windpocken als Kind hatte, aber mein Kopf spielte trotzdem verrückt. In der Schwangerschaft ist eine Windpocken-Erkrankung doch ziemlich kritisch. Auch als der Mini noch nicht geimpft war, aber trotzdem täglich im Kindergarten zum bringen/abholen war, sorgte ich mich, dass er sich mit den typischen Kinderkrankheiten ansteckt. Mittlerweile sind beide Kinder geimpft und die Angst vor Windpocken lässt nach. Jedoch hatte der Mann sie noch nicht….

Platz 3: Parasiten

Läuse

Eklige Vorstellung, aber lässt sich bei kurzen Haaren hoffentlich schnell beseitigen (hatten wir auch noch nie). Ein Kamm liegt hier präventiv bereit. Ich mach mir da am meisten Sorgen um meinen eigenen Kopf und die doch ziemlich langen Haare.

Madenwürmer

Bis vor kurzem wusste ich noch nicht mal, dass es das gibt. Die Vorstellung alleine ist schon ekelig. Und die Tatsache, dass ca. 1/3 aller Kiga-Kinder Würmer hat, macht es nicht besser. Örgs.

Platz 2: Hand-Mund-Fuß

Auch etwas, dass ich vor dem Mama-sein nicht kannte. Der Große hatte es schon mal (und Gottseidank nur wenige Pusteln) der kleine noch nicht. Man scheint sich aber mehrmals anstecken zu können. Und als Erwachsener -erzählten mir schon einige Bekannte- soll es wohl wesentlich unangenehmer sein.

Platz 1: Bindehautentzündung

Das nehmen meine Kinder immer mit. Deswegen auch Platz 1.
Bei der ersten Bindehautentzündung habe ich Anton noch stundenlang vorm Fernseher geparkt, da er sich dann nicht bewegte und ich die aus dem Auge tropfende Flüssigkeit unter Kontrolle hatte. Nach dem ersten Tag mit Augentropfen wird es jedoch immer so gut, dass zumindest nichts mehr von alleine rausläuft. Aber das ständige Augen auswaschen und Augentropfen geben ist eine Tortur.

Aktuell auf der Pinnwand:
Madenwürmer, Magen-Darm und Läuse. Jippie!!!

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