Author Archives: Michael

„Das ist aber toll, dass Du zu Hause bleibst…“

„…aber mann muss auch einen Arbeitgeber haben, der das mitmacht.“

Worum geht es? Kinderbetreuung und moderne, zeitgemäße Arbeitsverhältnisse. Seitdem Christina wieder arbeiten geht (unter dem Titel „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ schreibt sie mehr darüber), bleibe ich einen Tag der Woche morgens bis ca. 14 Uhr zu Hause und betreue den jüngsten Sohn, der noch nicht im Kindergarten ist.

Bis jetzt hat mir das sehr viel Spaß gemacht, mehr noch als damals mit dem älteren Sohn, der morgens in einer privaten Kindertagesstätte war und den ich nachmittags betreute (Müde / erschöpfte Kinder sind halt einfach anstrengender…).

Wie auch vor 4 Jahren wundere ich mich, wie meine Frau das alles zu Hause schafft. Natürlich sieht man, dass in unserem Haus 4 Menschen wohnen, aber es ist sauber, meistens ca. 5 Minuten am Tag aufgeräumt (bis eines der Kinder die Entropie wieder herstellt) und saubere Wäsche und zu Essen haben wir auch immer. Aber darum soll’s gar nicht gehen.

Wegen einiger Vorfälle im Kindergarten beschlossen wir heute, dass der Große einfach auch mit mir zu Hause bleibt. Nachdem ich Christinas kleinen Laufzettel abgearbeitet hatte, verbrachten wir zu dritt einen wunderbaren Morgen, auch draußen.

Und wieder hörte ich obigen Satz von einer anderen Mutter: „Das ist aber toll, dass Du zu Hause bleibst, aber da braucht man auch einen Arbeitgeber, der das mitmacht.“ Ja, das ist richtig. Aber vielleicht braucht es auch noch mehr. Der Partner muss es auch wollen. Ich mache das gerne, es hat mir beim ersten Kind enorm viel gebracht und ich merke es jetzt auch wieder, dass es mir als Mensch gut tut und auch meiner Beziehung zu meinem Jüngsten. Auf was muss ich denn verzichten? Auf eventuell noch mehr Gehalt gekoppelt an noch weniger Freizeit. Auf Personalverantwortung (die ich zu Hause schon zu genüge habe und die ich davon abgesehen aus mehreren Gründen gar nicht haben möchte).

Ich bewundere meine Frau, die es weit besser schafft als ich, in allen möglichen Stresssituationen Gelassenheit zu wahren, die es schafft, beide Kinder zu fördern und ihnen ein schönes zu Hause zu geben, dabei zu Hause arbeitet, ins Büro geht und auch noch Sport macht.

Nur als Gedankenspiel: „Das ist ja toll, dass Du ins Büro gehst, aber da brauchst Du auch einen Partner, der das mitmacht.“

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„Papa, darf ich jetzt doch lieber noch mal eine Runde ‚Pflanzen gegen Zombies‘ spielen?“

„Kind, früher hatten wir nur das! Das war vor gerade mal 25 Jahren State of the Art!“

Fühle mich wie so ein Dinosaurier.

Der Erfolg anderer

Skeletor is love

„I rejoice in the success of others, knowing there is plenty for all of us.“

Das Bild stammt aus der Facebook Gruppe „Skeletor is Love“ (von der es auch ein Tumbler gibt).  Ich fand die Aussage so schön, dass ich sie gerne hier auch zitieren möchte. Eines der Dinge, die mich recht glücklich macht ist, dass ich versuche, neidfrei durchs Leben zu gehen. Mir geht es nicht besser, wenn es anderen schlechter geht, im Gegenteil.

Ich denke, es würde der Gesellschaft besser gehen, wenn man nicht nur Sportlern und Stars ihren Erfolg gönnt, sondern auch den ganz normalen Mitmenschen. Oft ist es nämlich einfach auch mal schön, sich mit anderen über ihren Erfolg, ihr Leben zu freuen.

Messer, Schere, Feuer, Licht…

Seitdem Anton Gegenstände sicher in der Hand halten und eine rudimentäre Vorstellung von „Scharf“ hatte, durfte er mit uns auf der Küche kochen und wenn er wollte, Zeugs klein schneiden. Anfangs nur mit Kindermessern was rum matschen und mit der Zeit immer mehr und dann irgendwann auch mit richtigen Messern.

Ab und zu hat er sich mal geschnitten, aber nicht aus Albernheit, eher aus übergroßer Vorsicht.

Jetzt hat er gestern von uns ein Schnitzmesser bekommen, das vorne abgerundet aber scharf genug ist, damit zu schnitzen. Selbstverständlich darf er das nicht in seinem Zimmer behalten, aber er darf damit alleine schnitzen.

Anton ist jetzt 4,5 Jahre alt. Als er das kleine Messer in die Hand nahm, strahlte er und wirkte schlagartig 2 Jahre älter und selbstsicherer.

Wie seht ihr das? Gute Idee oder furchtbar fahrlässig?

Nachtrag: Als wir vor ein paar Tagen mal über Feuer sprachen, versuchten wir zu erklären, dass ein Holzstück nicht unbedingt nicht mehr brennt, nur weil man das Feuer nicht mehr sieht, sondern dass es so etwas wie Glut gibt, die man nicht immer sieht und die man nicht auspusten kann. Dass Glut wieder zu Flammen wird, wenn man rein pustet. Ich musste das ja unbedingt demonstrieren und passte dabei nicht auf. Ein Stück Glut landete auf meiner Hose, brannte ein Loch rein und verursachte bei mir eine fiese Brandblase und beim Großen einen – wie mir schien – nachhaltigen Lerneffekt.

Gedankenwelten

Die Tage stolperte ich – ich glaube, über einen EinesTages Artikel – noch mal über ALF. Ihr wisst schon, diese Serie mit dem Außerirdischen, der ständig die Katze der Familie Tanner fressen wollte und die fast jeder heutige Mittdreißiger gesehen hat.

Kurz überlegt: Die Serie war albern, lustig, es wurde nicht gekämpft und das  Tempo war angemessen für Kinder. Obendrein war die DVD Box (Wir ziehen DVDs dem TV vor. Hier haben wir die Menge, die Sendezeit und Dauer in der Hand und werden nicht durch ein Programm fremdbestimmt) nicht allzu teuer. Gekauft, bestellt und gestern Abend die Pilotfolge mit dem Großen geschaut.

Ich so: Spaß gehabt. Mehr als erwartet. Weit mehr als z.B. mit Nils Holgerson und sehr viel mehr als mit Wickie und die starken Männer.

Der Nachwuchs so: Hat sich prächtig amüsiert, laut und herzlich gelacht.

Abends dann beim Zähneputzen: „Du Papa, warum ist der Planet vom ALF explodiert? Sind da ganz viele Vulkane ausgebrochen? Oder gab es Krieg?“ Da war ich dann erst mal wieder von den Socken. Wir haben dann ein paar Möglichkeiten durchgesprochen, was denn passiert sein könnte und dass es aller Voraussicht nach nicht in dieser Nacht auch mit unserem Planeten passiert, dann ging es wieder.

Worauf ich hinaus will: Das, was Kinder sehen, hören und mitbekommen, ist sehr vielfältig. Auch wenn Dinge nach Außen lustig sind, können kleine Nuance die jungen Menschen sehr tief beschäftigen. Die Gedankenwelten die sie haben, sind sehr oft komplexer, als man vermutet. In den letzten Jahren habe ich mehrfach feststellen müssen, dass wir als Erwachsene vorsichtig und verantwortlich damit umgehen müssen, was wir Kindern zumuten und was nicht.

Nicht alles, was wir gut und „cool“ finden, ist passend, auch wenn die Kinder es – zum Beispiel – noch so cool finden würden, mit uns Star Wars zu schauen.

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 5

Zum letzten Tag meiner Alltagsplaudereien für 5 Tage.

Zuerst möchte ich mich bei Jan bedanken, der auf Daily Fratze mitgemacht hat und bei André, der heute auf DreamYourWorld begonnen hat.

Ganz überrascht wurde ich gerade beim Schreiben dieses Posts vom @dl1ely, der seinen gestrigen Tag auf stefan-pfeiffer.de festgehalten hat. Danke dafür.

Heute morgen bin ich sehr spät sehr verschlafen aufgewacht. Es war eine kurze Nacht. Immerhin konnte ich bei Sonnenschein ins Büro radeln und bin wie in den letzten Wochen morgens an der Kronprinzenstraße vorbeigefahren und habe über die riesige Baustelle im neuen „Kronprinzenquartier“ gestaunt:OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch habe leider wenig bzw. keine Bilder vom Abriss des Parkhauses bzw. Tiefgarage des alten Finanzamtes gemacht, aber ich habe sehr oft gestaunt was dort für Gerät aufgefahren wurde.

Zum Thema selber: Das, was z.B. hier – tatsächlich ohne Paywall  – klingt ja alles schön und gut, wird aber sicherlich preislich fernab der Realität für viele Familien in Aachen bleiben. Wir hatten uns 2008 mal Eigentumswohnungen in der Brabantstraße ganz in der Nähe angeschaut… Die waren schon preislich jenseits von gut und böse und das ist nun ja auch 6 Jahre her. Die Gentrifizierung kommt langsam, aber sicher auch in Aachen an. Nachdem in den letzten Jahren die Grundstücks- und Eigentumspreise gefühlt in den Himmel geschossen sind, setzt sich der Trend mit Wohnungen fort. Wenn ich im selben Kontext lese, mit welcher Arroganz Grünflächen von Kindertagesstätten beschnitten werden, na danke.

Im Büro forderte die Nacht TributOLYMPUS DIGITAL CAMERA

I’m turning Kaffee, Mate, Wasser, Süßkram into code. Ach ne, Projektmanagement this time.

Am Nachmittag war ich kurz in meiner Aachener Lieblingsapotheke, der Karls-Apotheke. Die Leute sind einfach super freundlich und IMHO auch kompetent. Begrüßt wurde ich – passend – von einem Kärlchen:OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Komisch, ich dachte Abul Abbas soll weiß gewesen sein? Aber egal.

Jedenfalls wußte Frau Neumann, welche Hautrepair Creme ich haben wollte… „Die aus der Schweiz ohne Parfüm.“:OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Rock’n’Roll Leben und so…

Die Kinder haben sich heute sehr gefreut, dass ich relativ früh zurück war. Anton erzählt begeistert von seinem Schwimmkurs (obwohl er es wohl vorher immer hasst, hingehen zu müssen) und Oskar tat heute mit strahlendem Grinsen mehr als 2 Schritte hintereinander. Großartig.

Nachdem die beiden dann – um zu zitieren – sich widerstandsarm ins Bett haben bringen lassen, hab ich das Thema Rock’n’Roll fortgesetzt, quasi in Anlehnung an das Bild vom vormittag:OLYMPUS DIGITAL CAMERAJetzt sind 5 Tage rum und ich habe das Gefühl, in dieser Zeit mehr öffentlich geteilt zu haben, als ich das in den vergangenen Jahren auf Daily Fratze getan habe. Dort lade ich zwar nun seit fast 10 Jahren täglich ein Bild meiner Visage hoch, aber ich habe dort das Gefühl, meistens nur den Leuten, die mich kennen, etwas über mich zu verraten, während ich hier das Gefühl zu habe, nicht nur durchs Fenster gucken zu lassen, sondern auch noch dasselbe aufmachen für den Ton.

Für mich nehme ich aus der Aktion mit, dass ich mein Leben doch recht gerne mag, so wie es ist. Mir sind einige Dinge aufgefallen, die ich mir oft mies reden lassen. Warum eigentlich? Auch wenn ich oft motze, so bin ich doch gerne bei ENERKO Informatik. Vielleicht ist der Laden nicht so fancy wie ein Office in San Francisco. Na und? Dafür macht die Arbeit Spaß, der Kaffee ist gut, das Geld stimmt und Zeit für meine Familie hab‘ ich auch noch. Familie und Kinder? Die sind super. Na klar kann man nicht mehr einfach so in den Tag reinleben, das stimmt schon. Aber man kann sich prima arrangieren und wenn man sich nicht mit Idioten umgibt, kann man die Kinder eigentlich auch fast immer mitnehmen. Ja, es ist stressig, die kleinen Menschen so zu erziehen, dass alle was davon haben, aber auch das ist den Aufwand wert und ich mache ihn gerne. Außerdem, ich muss es nicht allein machen. Neulich musste ich kurz überlegen, wie lange ich jetzt schon mit Christina zusammen bin. Auch das ist nicht immer toll und wir streiten uns oft. Aber auch das ist es immer wert gewesen.

Genau, wie mir die 25 Fotos es für die Quintessenz wert waren.

So, aber trotzdem hoffe ich, dass die beste Ehefrau von allen es nicht komplett anders darstellt, sollte sie Zeit haben, ihren Alltag bei Gelegenheit im Rahmen dieser Aktion zu schildern.

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 4

Das ist der 4. Beitrag der Alltagsplaudereien.

It’s the fantastic drowse
Of the afternoon Sundays
That bored you to rages of tears

Queen – Drowse

Na ja, so schlimm war es nicht… Aber es war tatsächlich ein ruhiger Sonntag. Mein Tag fing in etwa so an:IMG_5408

„Join the rebellion“ 🙂 Die Kinder waren den ganzen Tag ziemlich müde, aber lieb.

Ich hab mich relativ bald darauf aus dem Bett geschlichen, gefrühstückt und etwas gearbeitet. Anton hat im Moment viel Spaß am Basteln und so hat es ihm große Freude gemacht, seiner Mutter etwas zum Muttertag zu schenken.

Er spielt übrigens sehr gerne und auch recht gut „Dots“:IMG_5412So ein Tag wie gestern mit Geburtstag und Party bringt den regulären Alltag ja ganz schön durcheinander, dementsprechend sah es in unserer Küche auch aus:IMG_5416

Ich wundere mich manchmal, wie sehr man so etwas früher ohne Kinder hat schleifen lassen, kann man sich jetzt nicht mehr erlauben.

Jedenfalls habe ich erst noch etwas mehr Unordnung gemacht und für Abends einen Nudelsalat bereitet und dann klar Schiff gemacht.

Da wir nicht nur drinnen abhängen wollten, haben wir noch einen kleinen Spaziergang zum Spielplatz in der Georgstraße gemacht und dabei dieses Sandkasten Set gefunden:IMG_0425

Yeah, rosa Spielzeug in nicht niedlicher Form! Wir haben die Förmchen nicht mitgenommen, wenn sie jemand vermisst, sie liegen noch da.

Den frühen Abend haben wir dann gemeinsam kuschelnd auf der Couch verbracht und über Amazon Instant Video „Drachenzähmen leicht gemacht“ angeschaut:IMG_5430

Mein Minidisplay auf DVI Adapter, den ich letzte Woche gesucht hatte, hing übrigens am Fernseher. Viel mir auf, als ich gerade einen neuen ausgepackt hatte.

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 3

Das ist der 3. Beitrag der Alltagsplaudereien.

Am gestrigen Tag versuchte ich – noch vor dem Kaffee – ein paar Seiten im Buch „Soft Skills für Softwareentwickler“ zu lesen:DSC07339Ich finde das Buch ziemlich gut und einige Dinge haben mich in meinem Alltag sehr zum Nachdenken gebracht.

Mit kleinen Kindern bleibt das Thema Windeln und Wickeln ja nicht aus:IMG_5399

Für Anton hatten wir ja so einen speziellen Windeleimer… Was für eine Geldverschwendung. Diese ganz einfachen Minimülltüten für Windeln tun es auch prima, kosten einen Bruchteil und rausbringen sollte man die Stinker ja eh am besten direkt.

Am Vormittag habe ich zu erst etwas gearbeitet, bin dann aber unterbrochen wurden:IMG_5403

Das aber zu Recht, haben wir doch heute Oskars ersten Geburtstag mit Familie und Freunden gefeiert:DSC07341

Die beste Ehefrau von allen hat sich mal wieder selbst übertroffen mit liebevoll gemachten Kuchen. Danke.

Der Tag endete dann für mich mit einer Premiere. Die lieben Nachbarn haben uns eingeladen, mit ihnen den Eurovision Song Contest zu schauen. Unter der Prämisse von Bier und Twitter für mich, habe ich zu gestimmt und das erste Mal im Leben die Veranstaltung „genossen“. Die Diskokugel setzt dem ganzen quasi die Krone auf:DSC07363

Die Kinder haben wir mitgenommen. Ich finde das ganz toll, wenn das geht und von allen akzeptiert wird. Anstrengend waren sie eigentlich nicht… Meistens wird es nämlich nur anstrengend, wenn man sich selber anstrengt.

Lieber André, möchtest Du Dir das Stöckchen einmal mitnehmen und uns teilhaben lassen? (Früher™ war ja mehr Stöckchen im Blog 😉 )

 

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 2

Jan ist so nett und macht auch mit. Seine Alltagsplaudereien veröffentlicht er auf dailyfratze.de, danke, freut mich sehr!

Der heutige Freitag beginnt mit einem Frühstück. Papa, Oskar, Anton. Tina frühstückt manchmal später, deswegen fällt da noch ein Teller:Gemeinsames Frühstück

Ja wie? Dunkles Brot für die Kinder und Toast für den Papa? Ja, ich gebe zu, da ernähre ich mich wenig gesund, aber da ich das schon seit mindestens 20 Jahren so handhabe, scheint es mir ja nicht offensichtlich zu schaden.

Nach dem üblichen Tamtam (Zähneputzen, Anziehen) bringe ich den Großen zum Kindergarten, meistens fahren wir zusammen mit dem Fahrrad. Anton fährt Fahrrad seitdem er 3 ist und seit mindestens einem 3/4 Jahr auch ziemlich sicher:Auf dem Weg zur Arbeit

Die kleine Strecke ist mit das schönste am Morgen. Macht einfach Spaß. Man kann spielen, Dinge sehen / beobachten oder einfach quatschen.

Im Büro gab es dann ein leckeres zweites Frühstück, serviert mit etwas weniger leckerem XML und XSL Transformationen:XML Transformation mit XSL dazu Croissants und KaffeeDie Aufgabe fällt im Rahmen eines Projektes an, dass ich 2003 begonnen habe und seitdem produktiv läuft. Ein Ende ist nicht abzusehen, die Anwendung wird gerade auf eine neue Oberflächentechnologie umgestellt.

Freitags wechsle ich das RDX-Drive, auf dem sich ein Teil unseres Backups befindet, der außer Haus gelagert wird:Serverschrank

Heute bin ich ziemlich spät nach Hause gefahren, da ich die Ruhe im Büro (der letzte macht das Licht aus…) genutzt habe, noch einige private Dinge zu initialisieren. Trotzdem wusste meine Frau, wann ich losgefahren und welchen Weg ich heute einschlug:Heimweg

Ich freue mich sehr über das bisherige positive Feedback.

Vielleicht macht meine ehemalige Stufenkameradin Edith bei dieser Arkikuvahaaste mit? Edith, die Regeln stehen beim ersten Tag: 5 Tage lang mit jeweils 5 Bildern den Alltag kommentieren… Auf Facebook oder sonst wo.

 

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 1

Der Grynch taggte mich auf auf Facebook mit einer Arkikuvahaaste, einer täglichen Fotoherausforderung.

In den „Alltagsplaudereien“ besteht die Aufgabe darin, 5 Tage täglich seinen Alltag in 5 Bildern zu dokumentieren und jeden Tag jemanden neues zu dem Projekt einzuladen. Michael hat mich zwar auf Facebook eingeladen, ich finde die Idee aber so nett, dass ich sie für mich hier in meinem Blog umsetzen werde und vermutlich auch nicht nur Menschen über Facebook einlade.

Mein Tag heute startete mit einer Rasur:

Rasierpinsel

gefolgt vom obligatorischem Kaffee:Schwarzes Gold

Mittlerweile bin ich bei 4 Kaffeelot auf 400ml.

Im Laufe des Vormittages habe ich einen Nutzungsvertrag bzgl. Anschluss meines Hauses an das Aachener Glasfasernetz der NetAachen ausgefüllt und abgeschickt. Ich bin sehr gespannt, ob FTTH doch möglich ist oder ob es bei FTTC bleibt. Letzteres ist natürlich ebenfalls eine Verbesserung zur jetzigen katastrophalen Versorgung, ob FTTH ist dann doch noch mal besser.

Arbeitstechnisch habe ich mich heute mal hingesetzt und unsere Infrastruktur in ein Diagramm gepackt, damit zumindest eine reelle Chance besteht, dass das noch von jemandem dritten nachvollzogen werden kann. Funfact: Wir haben mehr virtuelle Server als Mitarbeiter.

Mittags habe ich mich mit @Zixxel zum Burger in der Jecken Q getroffen:Burger

Der Zixxel ist ja ein ausgesprochen scheues Exemplar Ente…

Den Nachmittag verbrachte ich mit XSL-Transformation von XML Dateien. Ein großer Spaß.

Kurzer Frust zum Feierabend: Schwalbe Kojak und regennasses Kopfsteinpflaster:

Kojak

In den letzten Tagen war ich immer sehr spät im Büro, da ich den morgen mit Familie sehr genossen habe. Der Nachteil ist, dass ich abends wenig von den Kindern habe und es dann oft beim Knuddeln mit dem Mini und Vorlesen beim Großen bleibt:Das kleine Gespenst

Heute möchte ich Jan taggen und bitte ihn, bei der Arkikuvahaaste „Alltagsplaudereien“ mitzumachen. Ich freue mich auf seine Sicht, Familien- und Arbeitsleben in Einklang zu bringen und hoffe, er lässt uns 5 Tage daran teilhaben.