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5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 5

Gerade hat man sich ans alltagsplaudern gewöhnt, da isses auch schon wieder vorbei. 🙂
Tag 5 begann recht entspannt, wir waren an Tag 4 früh ins Bett gegangen und die Kinder schliefen trotz Wochenende ziemlich gut. Der Mini wurde das erste Mal um 5 wach, ich wiegte ihn wieder in den Schlaf und konnte dann noch mal bis halb 7 weiter schlafen, ohne ihn mit ins unser Bett nehmen zu müssen. Yeah! Der Große schlief n viertel Stündchen länger, aber dafür komplett in seinem Bett. Yeah yeah! Vermutlich hatte ihnen niemand gesagt, dass Wochenende ist.

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Wir kuschelten noch ein wenig im Bett und Oskar spielte mit meinem Wecker. Ich entdeckte noch rechtzeitig, dass er gemeiner Weise diesen auf Mitternacht gestellt hatte. Wollte er vermeiden, dass Mama noch mal fast durchschlafen kann? 😉

Achso: Wochenende ist Familienzeit, da wird im Haushalt nur das nötigste gemacht. Alles andere wird auf meinen „Putzmontag“ verschoben. Daher gibt’s heute keinen Putzcontent. 🙂

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Nach dem Frühstück wollte der Mann nach Düsseldorf sein neues Spielzeug abholen. Ich fuhr in der Zeit mit den Kindern Richtung Markt. Erstmal gingen wir auf dem Spielplatz ein wenig spielen, der um diese Uhrzeit wenig besucht ist. Ausserdem kann man dort praktisch das Rad abstellen, denn sonst ist am Brander Markt keine Abstellmöglichkeit für Räder vorgesehen. Aber der soll ja irgendwann neu gemacht werden. Vielleicht denkt jemand dran. Nachdem alles bespielt war, holten wir Käse, Erdbeeren und Bananen. Die Kinder ergaunerten sich mit lieb gucken Kekse, Äpfel und Ballontiere von den Grünen.
Ich hatte Anton noch ein Eis versprochen, wenn der Eismann offen hat (auf dem Hinweg war noch zu) und so holten wir noch ein Eis bei Zammateo. Dann noch schnell zum Metzger und wieder nach Hause.

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Anton wollte mir beim Blumen einpflanzen helfen, gab aber nach 10 Minuten auf und verkrümelte sich mit einem Hörspiel ins Wohnzimmer. Nachdem ich mit einpflanzen fertig war, kneten wir noch ein wenig zusammen.

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Der Michi war dann auch schon bald wieder da, jagte etwas Mittagessen und den restlichen Nachmittag verbrachten wir in der Sonne. Der Mini betrachtete dabei mit Freude sein neues Windrad, der Große hörte gespannt dem Ende vom „Kleinen Gespenst“ zu, dass Michael ihm vorlas. Leider wurden meine Halsschmerzen, die seit dem Aufstehen hatte, immer doller, so dass ich nicht komplett genießen konnte.

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Zum Abendessen kochte Michi Käsespätzle, ich machte noch Erdbeeren zum Nachtisch fertig und die Kinder mampften alles weg. 🙂

Ich brachte den Mini ins Bett, der Michi den Großen, und anschließend machten wir zusammen diese Käsespätzlesauerei weg. Da geht ja immer ein Spülschwamm drauf. Örgs.

Die 5 Tage Plauderei haben ziemlich viel Spaß gemacht. Mein Alltag ist sehr schön so, wie er ist, er langweilt mich nicht und ich finde es toll, dass wir viel Zeit für „Familie“ haben. Michael unterstützt mich sehr mit den Kindern und auch im Haushalt. Danke dafür. :*
Ab nächstem Monat gehe ich wieder ein wenig arbeiten und bin jetzt schon gespannt, was dann wieder alles anders wird. Denn das gefällt mir so an meinem Leben, es ist immer anders und trotzdem sehr beständig. Ich liebe meine Familie und die Art, wie wir unser Leben leben.

Was ich in den letzten 5 Tagen spannend fand waren die Rückmeldungen, die kamen. Das waren ja durchaus mehr als bei den anderen Posts. Woran das liegen mag? Bessere Werbung in den sozialen Netzwerken? Auf jeden Fall hab ich noch ein paar Anregungen für weitere Posts mitgenommen. 🙂

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 4

Heute war fauler Freitag. Also so ohne Hausarbeit, denn das einzige, was ich heute gemacht hab, war Socken sortieren und Spülmaschine aus- und wieder einräumen. 🙂

Der Tag begann jedoch recht früh, denn ich musste um 9 Uhr bei meinem Hausarzt sein. Also stellte ich mir den Wecker auf 6:15h. Der Plan war, vor den Kindern aufzustehen, in Ruhe zu duschen und sie dann zu wecken. Dazu stand ich dann auch um kurz vor 5 schon mal auf, um die sich angesammelten Jungs in meinem Bett, in ihre Betten zu bringen. Das klappte gut. Nur um 5:50h beschloss der Mini aufzustehen. Plan dahin. Ich versuchte ihn noch mal ein meinem Bett einzuschläfern, er ließ sich auch ganz brav kuscheln, blieb liegen, schaute sich dabei aber mit offenen Augen das Zimmer an. Also dann wie immer: Kind in sein Kinderbettchen schaffen, Spielzeug rein und mit im Nebenzimmer motzenden Baby duschen. Um 8:15h waren wir dann auch alle fertig, ich hatte schon die 3. Windel gewickelt und wir machten uns mit dem Auto los zum Kindergarten. Das hasse ich ja. Kinder ins Auto, 600m fahren, Kinder aus dem Auto, Baby ins Ergobaby, 250m in die entgegengesetzte Richtung zum Kindergarten laufen (näher kann man nur illegal parken), Kind abgeben, wieder zum Auto, Baby wieder rein. Totaler Quatsch. Aber die Zeitnot machte es nötig. Andere Eltern machen das übrigens jeden Tag… Naja.
Ich war dann auch pünktlich in Kornelimünster beim Hausarzt, bekam Blut abgenommen und wurde geimpft.

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Um 10:45h war ich in Breinig verabredet, da ich aber jetzt nicht noch mal nach Hause fahren wollte und dann erneut los, beschloss ich, direkt nach Breinig zu fahren, und schon mal was spazieren zu gehen. Das Wetter war ja so super. In 1,5 Stunden bekommt man ganz schön viel von Breinig zu sehen. 😉

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Danach erfüllte ich das Latte-Macchiato-Mutti-Cliché und setzte mich mit einer anderen Mutti zum Quatschen ins Café bzw. in den Moss in Breinig, der nämlich auch eine kleine Spielecke hat, extra für die Latte-Macchiato-Mutti-Kinder. 😉
Wir gingen danach noch eine Runde durch die Felder.

Zuhause angekommen bekam der Mini sein Mittagessen. Meines ließ ich wg. des Teilchens ausfallen. Wir spielten noch was, ich erledigte obige Hausarbeit und dann holten wir den Großen. Der wollte jedoch noch ein wenig vor dem KIGa Seilbahn fahren und in den Bäumen klettern. Also blieben wir noch ein Weilchen.

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Zuhause gab’s dann ein Eis und anschließend fuhren wir zusammen Blumen für unsere Terrassenkübel kaufen. Als wir zurück kamen, war auch schon der Michi zuhause, ich kochte schnell unser Abendessen und die Kinder durften noch etwas auf bleiben. Um 20 Uhr waren aber beide im Bett und für den Abend war nur faulenzen (und bloggen) geplant.

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5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 3

Der Tag begann wieder um 7Uhr. Ich hatte 2 Männlein im Bett, wollte diese jedoch noch schlafen lassen, um kurz im Bad zu verschwinden. Also deckte ich den Großen noch mal zu, woraufhin dieser motzte: „Warum hast Du mich geweckt?“. Danke. Die Ruhe im Bad schwand dahin. Der Mini setzte sich sofort im Bett auf und grinste. Michael war schon los zur Arbeit. Wir standen also alle auf. Ich machte mich schnell fertig und versuchte das Schlafdefizit zu vertuschen. Mehr kommt mir aber morgens nicht ins Gesicht. 😉

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Der Große wollte dann unbedingt noch frühstücken, obwohl es im KiGa gemeinsames Frühstück gab. Das war zeitlich eigentlich nicht eingeplant und brachte uns doch ein wenig in Zeitnot. Denn Donnerstag in Muttitaxi-Tag. Ich brachte also den Großen in den KiGa – dort roch es tierisch lecker nach Kaiserschmarrn – und sprintete anschließend mit dem Kinderwagen zur Spielgruppe des Mini. Dort hatte er viel Spaß, fuhr fast die ganze Zeit mit einem Auto überall rum, sortierte Spielzeug in Öffnungen und stapelte vor sich hin. Es gab Waffeln, weil ein Kind 1 geworden war.

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Auf dem Rückweg besorgte ich noch Spargel fürs Abendessen, der Mini schlief ein und ich legte ihn ins Bett. Während er schlief, schälte ich schon mal den Spargel und machte mir Mittagessen.

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Nach ner Stunde war er wieder wach, bekam auch was zu essen, wir spielten etwas, ich erledigte noch was den Haushalt und gegen 14Uhr mussten wir los, den Großen und seine Nachbarsfreundin aus dem KiGa zu holen, denn donnerstags ist musikalische Früherziehung. Abholen dauert dann immer ziemlich lange, denn beide wollen erstmal nicht mit, dann wollen sie doch, aber noch was essen, dann müssen sie noch Pipi, dann muss ich das Mädel überreden, sich was anzuziehen, Schuhe anziehen ist auch immer schwierig, jetzt hat Mama sogar noch den Reissverschluss zugenäht…. Tief durchatmen.
Wir spazierten dann zur Schule, bis wir angekommen waren, hatte sich alles normalisiert. Es gab noch ein kleines Picknick vor der Tür, das hat sich so eingebürgert, und dann lieferte ich die Kinder ab.
Auf den Rückweg machte ich mich alleine mit dem Mini, weil abgeholt wurde von der Freundin-Mutti.

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Zuhause angekommen spielte ich noch was mit dem Mini. Der Michi war heute früher zuhause und so hatten wir noch etwas Zeit zusammen, worüber wir uns sehr freuten. Wir schnippelten die Kirschlorbeeren etwas zurecht. Der Mini spielte derweil mit einem Bagger auf der Terrasse. Er krabbelte geschickt die Terrassenstufe herunter und tat plötzlich einen Schrei. Auf seinem Finger saß eine Hummel, die ihn wohl gestochen hatte. Der Finger wurde dick und das Männlein tat mir ordentlich leid. Mit Hummeln hatte ich noch nicht gerechnet.

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Ich kochte uns dann das Abendessen, während Michael den Großen bei der Nachbarin abholte. Danach brachte ich den Mini ins Bett, Michael anschließend den Großen und ich kochte derweil schon mal etwas Brei vor und spülte ab. Den restlichen Abend verbringe ich nun mit Bettwäsche falten, alles andere wird auf morgen verschoben.

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 2

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Tag 2 meiner Alltagsplauderei beginnt kurz nach 3, als der Kleine nicht mehr aufhören kann zu husten. Er war total unruhig, drehte sich hin und her, und der Husten hörte nicht auf. Ich gab ihm Nasentropfen, versuchte ihn in eine aufrechtere Position zu bringen, aber er wälzte sich weiter, drehte sich immer wieder zu mir, lag halb auf mir drauf. Das ganze dauerte so ca. ne Stunde, dann war er wieder tiefer eingeschlafen und ich konnte auch noch etwas schlafen.

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Halb 7 war die Nacht dann vorbei, und der Mini gut gelaunt. Im Moment findet er es super, Papiertücher aus meine Tücherbox in der Nachtkommode wegzuräumen. Dabei werden diese vorsichtig zerrissen und einsortiert. Für jedes Tuch wird die Schublade geöffnet und geschlossen. Danach werden diese aus der Schublade auf die Kommode gelegt. 🙂

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Ich machte ihn fertig und Frühstück für uns beide. Dann weckte ich gegen 8 den Großen, der immer noch schlief. Nach einem schon am Vortag versprochenen Honigbrot machten wir uns mit dem Rad auf in den Kindergarten. Mittwochs bringen die Kinder immer etwas für das gemeinsame Frühstück am Donnerstag mit. Wir heute Milch.

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Zuhause angekommen schaute ich erst mal, ob der Rasen trocken genug zum mähen sei. War er aber nicht, also pflückte ich alle Butterblumen und verschob das Rasenmähen auf später. Dann erstmal den restlichen Haushalt: Spülmaschine, Saugen, Aufräumen etc. Anschließend spielen mit dem Mini, doch der krabbelte irgendwann auf mich zu, legte sich auf meine Beine, machte die Augen zu und schlief. Ich war sehr irritiert, brachte ihn dann ins Bett und ging dann raus, um den Rasen zu mähen.

Kurz bevor ich fertig war, wurde der Mini wieder wach, ich rechte noch alles zusammen, während er im Halbschlaf in der Terrassentür saß. Wir aßen zusammen Mittag und er wurde wieder müde und glühte ein wenig, so dass ich ihn erneut hinlegte. Er schlief dann ziemlich lange, aber gegen 15Uhr weckte ich ihn, damit ich den Grossen aus dem KiGa holen konnte.

Zum Abendessen gab es das erste mal Rhabarbersuppe. Laut Rezept „ungewöhnlich lecker“. Ungewöhnlich: ja. Lecker: nein. 😉 Die Kinder gingen dann recht schnell ins Bett, beide wirkten sehr müde und krank. 🙁

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Anschließend war Küche und Wohnzimmer noch schnell in Ordnung zu bringen und nun wartet noch ein bisschen Wäsche auf mich.

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 1

Nunja, da nehme ich doch mal das Stöckchen von Michael in die Hand und schildere mal meinen Alltag. 🙂 Da hier zuhause die Stöckchen immer im Vorgarten unter dem Rhododendron abgelegt werden, geb ich es auch nicht weiter, sondern erzähle nur…

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Der Tag begann mit 2 Männlein in meinem Bett. Beide schnarchten vor sich hin, der Kleine träumte ab und an ein wenig heftig, den Großen störte dies wenig. Da wir aber heute pünktlich im Kindergarten sein mussten, war um 7:00h Schluss mit Schlafen, nur der Große war etwas grummelig. Den Kleinen machten ich anschliessend wie jeden morgen fertig und erinnerte dabei den Grossen gefühlte 100mal, was er sich als nächstes noch anziehen muss. Wir frühstückten alle 4 zusammen und machten uns dann gemeinsam auf den Weg in den Kindergarten, da uns dort heute das Entwicklungsgespräch über Anton erwartete. Anton wurde in die Gruppe gebracht und wir gingen anschließend mit der Gruppenleitung und der Jahrespraktikantin in einen Besprechungsraum. Das Gespräch verlief gut, wir freuten uns über die Rückmeldungen und bewunderten die gesammelten Bilder des Großen, die in seiner Mappe abgelegt waren.

Danach machte Michi sich auf zur Arbeit und ich ging nach Hause zurück, jedoch stellte ich dort nur den Kinderwagen ab und packte Kind und Leergut ins Auto um den Wocheneinkauf zu tätigen. Ich freu mich ja immer wieder, wie viel in unser Auto passt. Selbst der Buggy, den ich dort gestern drin liegen gelassen hatte, störte nicht.

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Nach dem Einkaufen gings nach Hause, der Mini bekam ne Banane (Gott sei Dank war noch eine Zuhause, denn die hatte ich beim Einkaufen vergessen), ich packte aus, räumte ein, saugte Staub. Dann wurde der Mini in sein Bettchen mit etwas Spielzeug verbannt und ich wischte das Laminat. Mit freilaufendem Baby ist das nicht möglich. Er quengelte erstaunlich wenig, war aber auch hundemüde, weswegen ich ihn anschließend zum Schlafen hinlegte.

Ich machte mir etwas zu essen, räumte noch ein wenig auf und dann war er auch schon wieder wach. Aber nicht richtig, also kuschelte ich ihn ein wenig und er schlief auf meinem Bauch ein. Ablegeversuche scheiterten, sodass ich ihn schlafen ließ, hatte ich doch mein Handy in der Hosentasche. Ich döste ein klein bisschen mit ihm zusammen weg, las meine Twitter TL und versuchte Speichel- und Schwitzeflecken durch regelmässiges umdrehen zu vermeiden. 😉

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Nach knapp 2 weiteren Stunden schlaf wurde er wach, bekam schnell sein Mittagessen und dann ging es direkt Richtung Kindergarten, den Großen abholen. Vorher jedoch noch schnell das Altglas entsorgen. Mit beiden Kindern besorgte ich nach dem Abholen noch die Dinge, die ich im ALDI nicht bekomme oder holen mag. Gegen 16 Uhr waren wir dann zuhause. Anton wollte unbedingt mal ein Lasso haben, ich erzählte ihm, dass in der Kanevalskiste eines ist, was ich direkt holen musste. Den Nachmittag verbrachten wir mit Cowboy spielen und Hörspiel hören.

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Ich bereitete das essen vor denn dienstags geb ich mir mit Michael die Klinke in die Hand, und gehe zum Zumba. Bedeutet, die Jungs essen zu dritt, ich esse nach dem Training.

Michael war pünktlich um 18Uhr da und so konnte ich um 18:15Uhr beim Zumba sein. Ich freute mich, dass ich es noch mal geschafft habe, mit Anne zusammen zu trainieren.

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Nach dem Training aß ich dann auch, brachte mit Michael die Kinder ins Bett und wir wuschen noch eben zusammen ab. Eigentlich wollt ich noch bügeln, aber dann hätte ich das hier nicht mehr schreiben können und somit fällt das heute aus. Oh wie schade. 😉

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 5

Zum letzten Tag meiner Alltagsplaudereien für 5 Tage.

Zuerst möchte ich mich bei Jan bedanken, der auf Daily Fratze mitgemacht hat und bei André, der heute auf DreamYourWorld begonnen hat.

Ganz überrascht wurde ich gerade beim Schreiben dieses Posts vom @dl1ely, der seinen gestrigen Tag auf stefan-pfeiffer.de festgehalten hat. Danke dafür.

Heute morgen bin ich sehr spät sehr verschlafen aufgewacht. Es war eine kurze Nacht. Immerhin konnte ich bei Sonnenschein ins Büro radeln und bin wie in den letzten Wochen morgens an der Kronprinzenstraße vorbeigefahren und habe über die riesige Baustelle im neuen „Kronprinzenquartier“ gestaunt:OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch habe leider wenig bzw. keine Bilder vom Abriss des Parkhauses bzw. Tiefgarage des alten Finanzamtes gemacht, aber ich habe sehr oft gestaunt was dort für Gerät aufgefahren wurde.

Zum Thema selber: Das, was z.B. hier – tatsächlich ohne Paywall  – klingt ja alles schön und gut, wird aber sicherlich preislich fernab der Realität für viele Familien in Aachen bleiben. Wir hatten uns 2008 mal Eigentumswohnungen in der Brabantstraße ganz in der Nähe angeschaut… Die waren schon preislich jenseits von gut und böse und das ist nun ja auch 6 Jahre her. Die Gentrifizierung kommt langsam, aber sicher auch in Aachen an. Nachdem in den letzten Jahren die Grundstücks- und Eigentumspreise gefühlt in den Himmel geschossen sind, setzt sich der Trend mit Wohnungen fort. Wenn ich im selben Kontext lese, mit welcher Arroganz Grünflächen von Kindertagesstätten beschnitten werden, na danke.

Im Büro forderte die Nacht TributOLYMPUS DIGITAL CAMERA

I’m turning Kaffee, Mate, Wasser, Süßkram into code. Ach ne, Projektmanagement this time.

Am Nachmittag war ich kurz in meiner Aachener Lieblingsapotheke, der Karls-Apotheke. Die Leute sind einfach super freundlich und IMHO auch kompetent. Begrüßt wurde ich – passend – von einem Kärlchen:OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Komisch, ich dachte Abul Abbas soll weiß gewesen sein? Aber egal.

Jedenfalls wußte Frau Neumann, welche Hautrepair Creme ich haben wollte… „Die aus der Schweiz ohne Parfüm.“:OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Rock’n’Roll Leben und so…

Die Kinder haben sich heute sehr gefreut, dass ich relativ früh zurück war. Anton erzählt begeistert von seinem Schwimmkurs (obwohl er es wohl vorher immer hasst, hingehen zu müssen) und Oskar tat heute mit strahlendem Grinsen mehr als 2 Schritte hintereinander. Großartig.

Nachdem die beiden dann – um zu zitieren – sich widerstandsarm ins Bett haben bringen lassen, hab ich das Thema Rock’n’Roll fortgesetzt, quasi in Anlehnung an das Bild vom vormittag:OLYMPUS DIGITAL CAMERAJetzt sind 5 Tage rum und ich habe das Gefühl, in dieser Zeit mehr öffentlich geteilt zu haben, als ich das in den vergangenen Jahren auf Daily Fratze getan habe. Dort lade ich zwar nun seit fast 10 Jahren täglich ein Bild meiner Visage hoch, aber ich habe dort das Gefühl, meistens nur den Leuten, die mich kennen, etwas über mich zu verraten, während ich hier das Gefühl zu habe, nicht nur durchs Fenster gucken zu lassen, sondern auch noch dasselbe aufmachen für den Ton.

Für mich nehme ich aus der Aktion mit, dass ich mein Leben doch recht gerne mag, so wie es ist. Mir sind einige Dinge aufgefallen, die ich mir oft mies reden lassen. Warum eigentlich? Auch wenn ich oft motze, so bin ich doch gerne bei ENERKO Informatik. Vielleicht ist der Laden nicht so fancy wie ein Office in San Francisco. Na und? Dafür macht die Arbeit Spaß, der Kaffee ist gut, das Geld stimmt und Zeit für meine Familie hab‘ ich auch noch. Familie und Kinder? Die sind super. Na klar kann man nicht mehr einfach so in den Tag reinleben, das stimmt schon. Aber man kann sich prima arrangieren und wenn man sich nicht mit Idioten umgibt, kann man die Kinder eigentlich auch fast immer mitnehmen. Ja, es ist stressig, die kleinen Menschen so zu erziehen, dass alle was davon haben, aber auch das ist den Aufwand wert und ich mache ihn gerne. Außerdem, ich muss es nicht allein machen. Neulich musste ich kurz überlegen, wie lange ich jetzt schon mit Christina zusammen bin. Auch das ist nicht immer toll und wir streiten uns oft. Aber auch das ist es immer wert gewesen.

Genau, wie mir die 25 Fotos es für die Quintessenz wert waren.

So, aber trotzdem hoffe ich, dass die beste Ehefrau von allen es nicht komplett anders darstellt, sollte sie Zeit haben, ihren Alltag bei Gelegenheit im Rahmen dieser Aktion zu schildern.

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 4

Das ist der 4. Beitrag der Alltagsplaudereien.

It’s the fantastic drowse
Of the afternoon Sundays
That bored you to rages of tears

Queen – Drowse

Na ja, so schlimm war es nicht… Aber es war tatsächlich ein ruhiger Sonntag. Mein Tag fing in etwa so an:IMG_5408

„Join the rebellion“ 🙂 Die Kinder waren den ganzen Tag ziemlich müde, aber lieb.

Ich hab mich relativ bald darauf aus dem Bett geschlichen, gefrühstückt und etwas gearbeitet. Anton hat im Moment viel Spaß am Basteln und so hat es ihm große Freude gemacht, seiner Mutter etwas zum Muttertag zu schenken.

Er spielt übrigens sehr gerne und auch recht gut „Dots“:IMG_5412So ein Tag wie gestern mit Geburtstag und Party bringt den regulären Alltag ja ganz schön durcheinander, dementsprechend sah es in unserer Küche auch aus:IMG_5416

Ich wundere mich manchmal, wie sehr man so etwas früher ohne Kinder hat schleifen lassen, kann man sich jetzt nicht mehr erlauben.

Jedenfalls habe ich erst noch etwas mehr Unordnung gemacht und für Abends einen Nudelsalat bereitet und dann klar Schiff gemacht.

Da wir nicht nur drinnen abhängen wollten, haben wir noch einen kleinen Spaziergang zum Spielplatz in der Georgstraße gemacht und dabei dieses Sandkasten Set gefunden:IMG_0425

Yeah, rosa Spielzeug in nicht niedlicher Form! Wir haben die Förmchen nicht mitgenommen, wenn sie jemand vermisst, sie liegen noch da.

Den frühen Abend haben wir dann gemeinsam kuschelnd auf der Couch verbracht und über Amazon Instant Video „Drachenzähmen leicht gemacht“ angeschaut:IMG_5430

Mein Minidisplay auf DVI Adapter, den ich letzte Woche gesucht hatte, hing übrigens am Fernseher. Viel mir auf, als ich gerade einen neuen ausgepackt hatte.

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 3

Das ist der 3. Beitrag der Alltagsplaudereien.

Am gestrigen Tag versuchte ich – noch vor dem Kaffee – ein paar Seiten im Buch „Soft Skills für Softwareentwickler“ zu lesen:DSC07339Ich finde das Buch ziemlich gut und einige Dinge haben mich in meinem Alltag sehr zum Nachdenken gebracht.

Mit kleinen Kindern bleibt das Thema Windeln und Wickeln ja nicht aus:IMG_5399

Für Anton hatten wir ja so einen speziellen Windeleimer… Was für eine Geldverschwendung. Diese ganz einfachen Minimülltüten für Windeln tun es auch prima, kosten einen Bruchteil und rausbringen sollte man die Stinker ja eh am besten direkt.

Am Vormittag habe ich zu erst etwas gearbeitet, bin dann aber unterbrochen wurden:IMG_5403

Das aber zu Recht, haben wir doch heute Oskars ersten Geburtstag mit Familie und Freunden gefeiert:DSC07341

Die beste Ehefrau von allen hat sich mal wieder selbst übertroffen mit liebevoll gemachten Kuchen. Danke.

Der Tag endete dann für mich mit einer Premiere. Die lieben Nachbarn haben uns eingeladen, mit ihnen den Eurovision Song Contest zu schauen. Unter der Prämisse von Bier und Twitter für mich, habe ich zu gestimmt und das erste Mal im Leben die Veranstaltung „genossen“. Die Diskokugel setzt dem ganzen quasi die Krone auf:DSC07363

Die Kinder haben wir mitgenommen. Ich finde das ganz toll, wenn das geht und von allen akzeptiert wird. Anstrengend waren sie eigentlich nicht… Meistens wird es nämlich nur anstrengend, wenn man sich selber anstrengt.

Lieber André, möchtest Du Dir das Stöckchen einmal mitnehmen und uns teilhaben lassen? (Früher™ war ja mehr Stöckchen im Blog 😉 )

 

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 2

Jan ist so nett und macht auch mit. Seine Alltagsplaudereien veröffentlicht er auf dailyfratze.de, danke, freut mich sehr!

Der heutige Freitag beginnt mit einem Frühstück. Papa, Oskar, Anton. Tina frühstückt manchmal später, deswegen fällt da noch ein Teller:Gemeinsames Frühstück

Ja wie? Dunkles Brot für die Kinder und Toast für den Papa? Ja, ich gebe zu, da ernähre ich mich wenig gesund, aber da ich das schon seit mindestens 20 Jahren so handhabe, scheint es mir ja nicht offensichtlich zu schaden.

Nach dem üblichen Tamtam (Zähneputzen, Anziehen) bringe ich den Großen zum Kindergarten, meistens fahren wir zusammen mit dem Fahrrad. Anton fährt Fahrrad seitdem er 3 ist und seit mindestens einem 3/4 Jahr auch ziemlich sicher:Auf dem Weg zur Arbeit

Die kleine Strecke ist mit das schönste am Morgen. Macht einfach Spaß. Man kann spielen, Dinge sehen / beobachten oder einfach quatschen.

Im Büro gab es dann ein leckeres zweites Frühstück, serviert mit etwas weniger leckerem XML und XSL Transformationen:XML Transformation mit XSL dazu Croissants und KaffeeDie Aufgabe fällt im Rahmen eines Projektes an, dass ich 2003 begonnen habe und seitdem produktiv läuft. Ein Ende ist nicht abzusehen, die Anwendung wird gerade auf eine neue Oberflächentechnologie umgestellt.

Freitags wechsle ich das RDX-Drive, auf dem sich ein Teil unseres Backups befindet, der außer Haus gelagert wird:Serverschrank

Heute bin ich ziemlich spät nach Hause gefahren, da ich die Ruhe im Büro (der letzte macht das Licht aus…) genutzt habe, noch einige private Dinge zu initialisieren. Trotzdem wusste meine Frau, wann ich losgefahren und welchen Weg ich heute einschlug:Heimweg

Ich freue mich sehr über das bisherige positive Feedback.

Vielleicht macht meine ehemalige Stufenkameradin Edith bei dieser Arkikuvahaaste mit? Edith, die Regeln stehen beim ersten Tag: 5 Tage lang mit jeweils 5 Bildern den Alltag kommentieren… Auf Facebook oder sonst wo.

 

5 Tage Alltagsplaudereien von Michael – Tag 1

Der Grynch taggte mich auf auf Facebook mit einer Arkikuvahaaste, einer täglichen Fotoherausforderung.

In den „Alltagsplaudereien“ besteht die Aufgabe darin, 5 Tage täglich seinen Alltag in 5 Bildern zu dokumentieren und jeden Tag jemanden neues zu dem Projekt einzuladen. Michael hat mich zwar auf Facebook eingeladen, ich finde die Idee aber so nett, dass ich sie für mich hier in meinem Blog umsetzen werde und vermutlich auch nicht nur Menschen über Facebook einlade.

Mein Tag heute startete mit einer Rasur:

Rasierpinsel

gefolgt vom obligatorischem Kaffee:Schwarzes Gold

Mittlerweile bin ich bei 4 Kaffeelot auf 400ml.

Im Laufe des Vormittages habe ich einen Nutzungsvertrag bzgl. Anschluss meines Hauses an das Aachener Glasfasernetz der NetAachen ausgefüllt und abgeschickt. Ich bin sehr gespannt, ob FTTH doch möglich ist oder ob es bei FTTC bleibt. Letzteres ist natürlich ebenfalls eine Verbesserung zur jetzigen katastrophalen Versorgung, ob FTTH ist dann doch noch mal besser.

Arbeitstechnisch habe ich mich heute mal hingesetzt und unsere Infrastruktur in ein Diagramm gepackt, damit zumindest eine reelle Chance besteht, dass das noch von jemandem dritten nachvollzogen werden kann. Funfact: Wir haben mehr virtuelle Server als Mitarbeiter.

Mittags habe ich mich mit @Zixxel zum Burger in der Jecken Q getroffen:Burger

Der Zixxel ist ja ein ausgesprochen scheues Exemplar Ente…

Den Nachmittag verbrachte ich mit XSL-Transformation von XML Dateien. Ein großer Spaß.

Kurzer Frust zum Feierabend: Schwalbe Kojak und regennasses Kopfsteinpflaster:

Kojak

In den letzten Tagen war ich immer sehr spät im Büro, da ich den morgen mit Familie sehr genossen habe. Der Nachteil ist, dass ich abends wenig von den Kindern habe und es dann oft beim Knuddeln mit dem Mini und Vorlesen beim Großen bleibt:Das kleine Gespenst

Heute möchte ich Jan taggen und bitte ihn, bei der Arkikuvahaaste „Alltagsplaudereien“ mitzumachen. Ich freue mich auf seine Sicht, Familien- und Arbeitsleben in Einklang zu bringen und hoffe, er lässt uns 5 Tage daran teilhaben.