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Temporär alleinerziehend

Der Mann und ich sind nun seit knapp 14 Jahren zusammen, davon aber nur wenige Tage getrennt. Und die letzten 10 Tage sind dabei der längste Zeitraum überhaupt. Darüber kann so mancher nur lachen. Aber für uns ist das schon wirklich viel.

Seitdem wir Kinder haben waren es immer nur mal 2 oder 3 Tage. Die vergingen meist wie im Flug. Diesmal verging die Zeit auch wie im Flug, doch ich merke, wie mir seine Unterstützung fehlt. Heute fühle ich mich ziemlich ausgelaugt und bin froh, dass wir uns doch gegen ein Abholen am Flughafen entschieden haben.

Die Kinder waren in den letzten Tagen wirklich nicht anstrengend, doch das Dauerquasseln des besserwisserischen 4-Jährigen hat meine Nerven schon etwas strapaziert. Heute sagte ich ihm, dass ich einmal 5 Minuten Pause brauche woraufhin er fragte, ob es sei, weil er so viel reden würde. <3

Oskar hat die Nächte schlecht geschlafen, ist oft aufgewacht und hat nach Papa gerufen. Ich hab ihn irgendwann immer zu mir geholt, da ich auch endlich schlafen wollte. Schlafmangel macht sich bemerkbar.

Mir fehlt es, mich abends austauschen zu können, auch wenn ich abends jetzt so viel Zeit hatte, dass ich 2 Pullis, eine Bluse, ein Langarmshirt und ein weiteres Geheimprojekt genäht habe.

Wunderschön war es zu sehen, wie sehr sich die Kinder über jedes Video gefreut haben, das Papa schickte. Der Große hörte immer direkt mit seinem Tun auf, sobald ich sagte, dass ein neues Video gekommen sei. Und der Mini rief immer nur „Papa, Papa“. Küsse wurden dem Video gegeben. Glänzende Kinderaugen. <3

Gleich ist Boarding. Bald ist er wieder da. Wir freuen uns.

Strandurlaub

Nun sind unsere 3 Wochen gemeinsame Zeit auch schon wieder rum. Wie schnell das doch geht. Ich genieße die gemeinsame Zeit immer sehr, denn obwohl ich ja keinen wirklichen Büroalltag habe, von dem ich mir Urlaub nehmen könnte, so hab ich doch sehr viel entspannen können. Alleine dadurch, dass da noch jemand zur Verfügung steht, auf dem die Kinder turnen können usw.

Und dann hatten wir uns ja auch noch eine Woche lang ein Häuschen am Meer gebucht. Ein Strandhäuschen. Wie letztes Jahr auch. Nur dieses Mal wollten wir die Deluxe slaapzand Häuschen in Domburg ausprobieren, da die von aussen so super toll aussahen.

14088063753607622208So ein Standhäuschen ist ja ideal mit kleinen Kindern. Aufwachen, aufs Meer sehen, Tür auf, losbuddeln. Unsere 2 fanden es jedoch ab dem 3. Tag toll, mit Papa Brötchen zu holen. Wir hatten ein Bakfiets ausgeliehen und neben dem Supermarkt steht ein riesiges Piratenschiff zum klettern.

In der Zeit konnte ich dann in Ruhe das Frühstück vorbereiten, duschen, lesen oder einfach nur das Meer anschauen.

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Das Wetter war doch recht wechselhaft in der Woche, was uns aber nicht weiter gestört hat. Wenn es am Meer zu windig zum Buddeln war (tat echt manchmal weh der Sand), dann sah es hinter der Düne schon wieder ganz anders aus und wir machten eine Radtour. Oder wenn eine Regenwolke drohte, wurde halt bis zum ersten tropfen gebuddelt, dann verzog man sich schnell ins Häuschen, spielte dort ne Runde UNO und dann konnte man auch schon wieder raus. Das ich echt toll an den Häusern, dass man seinen Strandtag nicht wegen einer kurzen Schauer abbrechen muss.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAnsonsten haben wir aber auch einfach die Ruhe am Strand genossen. Der Große fand schnell Anschluss und gemeinsam wurde eine riesige Burganlage gebaut bzw. von den Bauleiter-Papas bauen lassen. 😉

Michi besorgte kurzerhand noch Neoprenanzüge für die Kinder, weil das Meer zwar nicht kalt, der Wind aber umso kälter war. Die Zwei hatten riesig Spass darin.

2014-08-18_bigMorgens beobachteten wir Pferde die am Strand in Gruppen ausritten, Nachmittags die Surfer und andere Wassersportler die die Wellen genossen.

Wir schliefen bei offenem Fenster, hörten das Meer rauschen und liessen uns von der Sonne wecken. Oder auch vom Gewitter, aber das war immer nur nachts, dafür umso imposanter. 😉

Doch das tollste an den Häusern ist, dass man sich einen Sonnenuntergang anschauen kann und die Kinder schon friedlich schlafen.

14088063894608292209Da ich schon von so vielen Leuten gefragt wurde, wie denn die Häuschen so sind, hier mein Eindruck:

Der Grundriss der Häuser gefällt mir super. Man hat zum Meer gerichtete Fensterfronten, die bei Ankunft sogar geputzt waren, aus der oberen Etage kann man auch seitlich aufs Meer schauen. Wenn die Matratzen etwas erhöht wären (Lattenrost o.ä.) dann könnte man von dort aus ebenfalls rausschauen. Für den doch recht hohen Preis darf man nicht mit Luxus rechnen. Der Innenausbau ist ok, lediglich ein wenig Stauraum hat mir gefehlt. So haben wir aus dem Koffer gelebt, aber man hätte auch den Schrank für die Aussenpolster nutzen können und die Polster dann irgendwo im Raum gestapelt. Die Einrichtung ist funktional und abwaschbar. 😉 Es ist ein Windfang für draussen vorhanden, ich habe aber auch Leute gesehen, die ihre Terassenmöbel im Sand eingegraben haben. So was kann ich ja nicht nachvollziehen. Die Häuschen haben eine Heizung falls notwenig, aber eigentlich heizen die sich ziemlich dolle auf, wenn da mal kurz die Sonne draufscheint. Da muss man schon des öfteren Durchzug machen, damit man oben überhaupt schlafen kann.

Wer sich Sorgen macht, wie er denn sein Gepäck ins Haus bekommt: Bei Ankunft schickt man kurz ne SMS zum Veranstalter und dieser kommt dann mit einem Allrad vorbei und bringt das Gepäck zum Haus. Bei Abreise halt umgekehrt. Man kann auf einem speziellen Parkplatz auf der anderen Seite der Dünen das Auto abstellen.

Wir fanden es super und würden es jederzeit wieder machen.

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5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 5

Gerade hat man sich ans alltagsplaudern gewöhnt, da isses auch schon wieder vorbei. 🙂
Tag 5 begann recht entspannt, wir waren an Tag 4 früh ins Bett gegangen und die Kinder schliefen trotz Wochenende ziemlich gut. Der Mini wurde das erste Mal um 5 wach, ich wiegte ihn wieder in den Schlaf und konnte dann noch mal bis halb 7 weiter schlafen, ohne ihn mit ins unser Bett nehmen zu müssen. Yeah! Der Große schlief n viertel Stündchen länger, aber dafür komplett in seinem Bett. Yeah yeah! Vermutlich hatte ihnen niemand gesagt, dass Wochenende ist.

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Wir kuschelten noch ein wenig im Bett und Oskar spielte mit meinem Wecker. Ich entdeckte noch rechtzeitig, dass er gemeiner Weise diesen auf Mitternacht gestellt hatte. Wollte er vermeiden, dass Mama noch mal fast durchschlafen kann? 😉

Achso: Wochenende ist Familienzeit, da wird im Haushalt nur das nötigste gemacht. Alles andere wird auf meinen „Putzmontag“ verschoben. Daher gibt’s heute keinen Putzcontent. 🙂

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Nach dem Frühstück wollte der Mann nach Düsseldorf sein neues Spielzeug abholen. Ich fuhr in der Zeit mit den Kindern Richtung Markt. Erstmal gingen wir auf dem Spielplatz ein wenig spielen, der um diese Uhrzeit wenig besucht ist. Ausserdem kann man dort praktisch das Rad abstellen, denn sonst ist am Brander Markt keine Abstellmöglichkeit für Räder vorgesehen. Aber der soll ja irgendwann neu gemacht werden. Vielleicht denkt jemand dran. Nachdem alles bespielt war, holten wir Käse, Erdbeeren und Bananen. Die Kinder ergaunerten sich mit lieb gucken Kekse, Äpfel und Ballontiere von den Grünen.
Ich hatte Anton noch ein Eis versprochen, wenn der Eismann offen hat (auf dem Hinweg war noch zu) und so holten wir noch ein Eis bei Zammateo. Dann noch schnell zum Metzger und wieder nach Hause.

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Anton wollte mir beim Blumen einpflanzen helfen, gab aber nach 10 Minuten auf und verkrümelte sich mit einem Hörspiel ins Wohnzimmer. Nachdem ich mit einpflanzen fertig war, kneten wir noch ein wenig zusammen.

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Der Michi war dann auch schon bald wieder da, jagte etwas Mittagessen und den restlichen Nachmittag verbrachten wir in der Sonne. Der Mini betrachtete dabei mit Freude sein neues Windrad, der Große hörte gespannt dem Ende vom „Kleinen Gespenst“ zu, dass Michael ihm vorlas. Leider wurden meine Halsschmerzen, die seit dem Aufstehen hatte, immer doller, so dass ich nicht komplett genießen konnte.

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Zum Abendessen kochte Michi Käsespätzle, ich machte noch Erdbeeren zum Nachtisch fertig und die Kinder mampften alles weg. 🙂

Ich brachte den Mini ins Bett, der Michi den Großen, und anschließend machten wir zusammen diese Käsespätzlesauerei weg. Da geht ja immer ein Spülschwamm drauf. Örgs.

Die 5 Tage Plauderei haben ziemlich viel Spaß gemacht. Mein Alltag ist sehr schön so, wie er ist, er langweilt mich nicht und ich finde es toll, dass wir viel Zeit für „Familie“ haben. Michael unterstützt mich sehr mit den Kindern und auch im Haushalt. Danke dafür. :*
Ab nächstem Monat gehe ich wieder ein wenig arbeiten und bin jetzt schon gespannt, was dann wieder alles anders wird. Denn das gefällt mir so an meinem Leben, es ist immer anders und trotzdem sehr beständig. Ich liebe meine Familie und die Art, wie wir unser Leben leben.

Was ich in den letzten 5 Tagen spannend fand waren die Rückmeldungen, die kamen. Das waren ja durchaus mehr als bei den anderen Posts. Woran das liegen mag? Bessere Werbung in den sozialen Netzwerken? Auf jeden Fall hab ich noch ein paar Anregungen für weitere Posts mitgenommen. 🙂

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 4

Heute war fauler Freitag. Also so ohne Hausarbeit, denn das einzige, was ich heute gemacht hab, war Socken sortieren und Spülmaschine aus- und wieder einräumen. 🙂

Der Tag begann jedoch recht früh, denn ich musste um 9 Uhr bei meinem Hausarzt sein. Also stellte ich mir den Wecker auf 6:15h. Der Plan war, vor den Kindern aufzustehen, in Ruhe zu duschen und sie dann zu wecken. Dazu stand ich dann auch um kurz vor 5 schon mal auf, um die sich angesammelten Jungs in meinem Bett, in ihre Betten zu bringen. Das klappte gut. Nur um 5:50h beschloss der Mini aufzustehen. Plan dahin. Ich versuchte ihn noch mal ein meinem Bett einzuschläfern, er ließ sich auch ganz brav kuscheln, blieb liegen, schaute sich dabei aber mit offenen Augen das Zimmer an. Also dann wie immer: Kind in sein Kinderbettchen schaffen, Spielzeug rein und mit im Nebenzimmer motzenden Baby duschen. Um 8:15h waren wir dann auch alle fertig, ich hatte schon die 3. Windel gewickelt und wir machten uns mit dem Auto los zum Kindergarten. Das hasse ich ja. Kinder ins Auto, 600m fahren, Kinder aus dem Auto, Baby ins Ergobaby, 250m in die entgegengesetzte Richtung zum Kindergarten laufen (näher kann man nur illegal parken), Kind abgeben, wieder zum Auto, Baby wieder rein. Totaler Quatsch. Aber die Zeitnot machte es nötig. Andere Eltern machen das übrigens jeden Tag… Naja.
Ich war dann auch pünktlich in Kornelimünster beim Hausarzt, bekam Blut abgenommen und wurde geimpft.

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Um 10:45h war ich in Breinig verabredet, da ich aber jetzt nicht noch mal nach Hause fahren wollte und dann erneut los, beschloss ich, direkt nach Breinig zu fahren, und schon mal was spazieren zu gehen. Das Wetter war ja so super. In 1,5 Stunden bekommt man ganz schön viel von Breinig zu sehen. 😉

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Danach erfüllte ich das Latte-Macchiato-Mutti-Cliché und setzte mich mit einer anderen Mutti zum Quatschen ins Café bzw. in den Moss in Breinig, der nämlich auch eine kleine Spielecke hat, extra für die Latte-Macchiato-Mutti-Kinder. 😉
Wir gingen danach noch eine Runde durch die Felder.

Zuhause angekommen bekam der Mini sein Mittagessen. Meines ließ ich wg. des Teilchens ausfallen. Wir spielten noch was, ich erledigte obige Hausarbeit und dann holten wir den Großen. Der wollte jedoch noch ein wenig vor dem KIGa Seilbahn fahren und in den Bäumen klettern. Also blieben wir noch ein Weilchen.

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Zuhause gab’s dann ein Eis und anschließend fuhren wir zusammen Blumen für unsere Terrassenkübel kaufen. Als wir zurück kamen, war auch schon der Michi zuhause, ich kochte schnell unser Abendessen und die Kinder durften noch etwas auf bleiben. Um 20 Uhr waren aber beide im Bett und für den Abend war nur faulenzen (und bloggen) geplant.

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5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 3

Der Tag begann wieder um 7Uhr. Ich hatte 2 Männlein im Bett, wollte diese jedoch noch schlafen lassen, um kurz im Bad zu verschwinden. Also deckte ich den Großen noch mal zu, woraufhin dieser motzte: „Warum hast Du mich geweckt?“. Danke. Die Ruhe im Bad schwand dahin. Der Mini setzte sich sofort im Bett auf und grinste. Michael war schon los zur Arbeit. Wir standen also alle auf. Ich machte mich schnell fertig und versuchte das Schlafdefizit zu vertuschen. Mehr kommt mir aber morgens nicht ins Gesicht. 😉

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Der Große wollte dann unbedingt noch frühstücken, obwohl es im KiGa gemeinsames Frühstück gab. Das war zeitlich eigentlich nicht eingeplant und brachte uns doch ein wenig in Zeitnot. Denn Donnerstag in Muttitaxi-Tag. Ich brachte also den Großen in den KiGa – dort roch es tierisch lecker nach Kaiserschmarrn – und sprintete anschließend mit dem Kinderwagen zur Spielgruppe des Mini. Dort hatte er viel Spaß, fuhr fast die ganze Zeit mit einem Auto überall rum, sortierte Spielzeug in Öffnungen und stapelte vor sich hin. Es gab Waffeln, weil ein Kind 1 geworden war.

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Auf dem Rückweg besorgte ich noch Spargel fürs Abendessen, der Mini schlief ein und ich legte ihn ins Bett. Während er schlief, schälte ich schon mal den Spargel und machte mir Mittagessen.

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Nach ner Stunde war er wieder wach, bekam auch was zu essen, wir spielten etwas, ich erledigte noch was den Haushalt und gegen 14Uhr mussten wir los, den Großen und seine Nachbarsfreundin aus dem KiGa zu holen, denn donnerstags ist musikalische Früherziehung. Abholen dauert dann immer ziemlich lange, denn beide wollen erstmal nicht mit, dann wollen sie doch, aber noch was essen, dann müssen sie noch Pipi, dann muss ich das Mädel überreden, sich was anzuziehen, Schuhe anziehen ist auch immer schwierig, jetzt hat Mama sogar noch den Reissverschluss zugenäht…. Tief durchatmen.
Wir spazierten dann zur Schule, bis wir angekommen waren, hatte sich alles normalisiert. Es gab noch ein kleines Picknick vor der Tür, das hat sich so eingebürgert, und dann lieferte ich die Kinder ab.
Auf den Rückweg machte ich mich alleine mit dem Mini, weil abgeholt wurde von der Freundin-Mutti.

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Zuhause angekommen spielte ich noch was mit dem Mini. Der Michi war heute früher zuhause und so hatten wir noch etwas Zeit zusammen, worüber wir uns sehr freuten. Wir schnippelten die Kirschlorbeeren etwas zurecht. Der Mini spielte derweil mit einem Bagger auf der Terrasse. Er krabbelte geschickt die Terrassenstufe herunter und tat plötzlich einen Schrei. Auf seinem Finger saß eine Hummel, die ihn wohl gestochen hatte. Der Finger wurde dick und das Männlein tat mir ordentlich leid. Mit Hummeln hatte ich noch nicht gerechnet.

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Ich kochte uns dann das Abendessen, während Michael den Großen bei der Nachbarin abholte. Danach brachte ich den Mini ins Bett, Michael anschließend den Großen und ich kochte derweil schon mal etwas Brei vor und spülte ab. Den restlichen Abend verbringe ich nun mit Bettwäsche falten, alles andere wird auf morgen verschoben.

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 2

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Tag 2 meiner Alltagsplauderei beginnt kurz nach 3, als der Kleine nicht mehr aufhören kann zu husten. Er war total unruhig, drehte sich hin und her, und der Husten hörte nicht auf. Ich gab ihm Nasentropfen, versuchte ihn in eine aufrechtere Position zu bringen, aber er wälzte sich weiter, drehte sich immer wieder zu mir, lag halb auf mir drauf. Das ganze dauerte so ca. ne Stunde, dann war er wieder tiefer eingeschlafen und ich konnte auch noch etwas schlafen.

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Halb 7 war die Nacht dann vorbei, und der Mini gut gelaunt. Im Moment findet er es super, Papiertücher aus meine Tücherbox in der Nachtkommode wegzuräumen. Dabei werden diese vorsichtig zerrissen und einsortiert. Für jedes Tuch wird die Schublade geöffnet und geschlossen. Danach werden diese aus der Schublade auf die Kommode gelegt. 🙂

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Ich machte ihn fertig und Frühstück für uns beide. Dann weckte ich gegen 8 den Großen, der immer noch schlief. Nach einem schon am Vortag versprochenen Honigbrot machten wir uns mit dem Rad auf in den Kindergarten. Mittwochs bringen die Kinder immer etwas für das gemeinsame Frühstück am Donnerstag mit. Wir heute Milch.

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Zuhause angekommen schaute ich erst mal, ob der Rasen trocken genug zum mähen sei. War er aber nicht, also pflückte ich alle Butterblumen und verschob das Rasenmähen auf später. Dann erstmal den restlichen Haushalt: Spülmaschine, Saugen, Aufräumen etc. Anschließend spielen mit dem Mini, doch der krabbelte irgendwann auf mich zu, legte sich auf meine Beine, machte die Augen zu und schlief. Ich war sehr irritiert, brachte ihn dann ins Bett und ging dann raus, um den Rasen zu mähen.

Kurz bevor ich fertig war, wurde der Mini wieder wach, ich rechte noch alles zusammen, während er im Halbschlaf in der Terrassentür saß. Wir aßen zusammen Mittag und er wurde wieder müde und glühte ein wenig, so dass ich ihn erneut hinlegte. Er schlief dann ziemlich lange, aber gegen 15Uhr weckte ich ihn, damit ich den Grossen aus dem KiGa holen konnte.

Zum Abendessen gab es das erste mal Rhabarbersuppe. Laut Rezept „ungewöhnlich lecker“. Ungewöhnlich: ja. Lecker: nein. 😉 Die Kinder gingen dann recht schnell ins Bett, beide wirkten sehr müde und krank. 🙁

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Anschließend war Küche und Wohnzimmer noch schnell in Ordnung zu bringen und nun wartet noch ein bisschen Wäsche auf mich.

5 Tage Alltagsplaudereien von Christina – Tag 1

Nunja, da nehme ich doch mal das Stöckchen von Michael in die Hand und schildere mal meinen Alltag. 🙂 Da hier zuhause die Stöckchen immer im Vorgarten unter dem Rhododendron abgelegt werden, geb ich es auch nicht weiter, sondern erzähle nur…

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Der Tag begann mit 2 Männlein in meinem Bett. Beide schnarchten vor sich hin, der Kleine träumte ab und an ein wenig heftig, den Großen störte dies wenig. Da wir aber heute pünktlich im Kindergarten sein mussten, war um 7:00h Schluss mit Schlafen, nur der Große war etwas grummelig. Den Kleinen machten ich anschliessend wie jeden morgen fertig und erinnerte dabei den Grossen gefühlte 100mal, was er sich als nächstes noch anziehen muss. Wir frühstückten alle 4 zusammen und machten uns dann gemeinsam auf den Weg in den Kindergarten, da uns dort heute das Entwicklungsgespräch über Anton erwartete. Anton wurde in die Gruppe gebracht und wir gingen anschließend mit der Gruppenleitung und der Jahrespraktikantin in einen Besprechungsraum. Das Gespräch verlief gut, wir freuten uns über die Rückmeldungen und bewunderten die gesammelten Bilder des Großen, die in seiner Mappe abgelegt waren.

Danach machte Michi sich auf zur Arbeit und ich ging nach Hause zurück, jedoch stellte ich dort nur den Kinderwagen ab und packte Kind und Leergut ins Auto um den Wocheneinkauf zu tätigen. Ich freu mich ja immer wieder, wie viel in unser Auto passt. Selbst der Buggy, den ich dort gestern drin liegen gelassen hatte, störte nicht.

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Nach dem Einkaufen gings nach Hause, der Mini bekam ne Banane (Gott sei Dank war noch eine Zuhause, denn die hatte ich beim Einkaufen vergessen), ich packte aus, räumte ein, saugte Staub. Dann wurde der Mini in sein Bettchen mit etwas Spielzeug verbannt und ich wischte das Laminat. Mit freilaufendem Baby ist das nicht möglich. Er quengelte erstaunlich wenig, war aber auch hundemüde, weswegen ich ihn anschließend zum Schlafen hinlegte.

Ich machte mir etwas zu essen, räumte noch ein wenig auf und dann war er auch schon wieder wach. Aber nicht richtig, also kuschelte ich ihn ein wenig und er schlief auf meinem Bauch ein. Ablegeversuche scheiterten, sodass ich ihn schlafen ließ, hatte ich doch mein Handy in der Hosentasche. Ich döste ein klein bisschen mit ihm zusammen weg, las meine Twitter TL und versuchte Speichel- und Schwitzeflecken durch regelmässiges umdrehen zu vermeiden. 😉

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Nach knapp 2 weiteren Stunden schlaf wurde er wach, bekam schnell sein Mittagessen und dann ging es direkt Richtung Kindergarten, den Großen abholen. Vorher jedoch noch schnell das Altglas entsorgen. Mit beiden Kindern besorgte ich nach dem Abholen noch die Dinge, die ich im ALDI nicht bekomme oder holen mag. Gegen 16 Uhr waren wir dann zuhause. Anton wollte unbedingt mal ein Lasso haben, ich erzählte ihm, dass in der Kanevalskiste eines ist, was ich direkt holen musste. Den Nachmittag verbrachten wir mit Cowboy spielen und Hörspiel hören.

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Ich bereitete das essen vor denn dienstags geb ich mir mit Michael die Klinke in die Hand, und gehe zum Zumba. Bedeutet, die Jungs essen zu dritt, ich esse nach dem Training.

Michael war pünktlich um 18Uhr da und so konnte ich um 18:15Uhr beim Zumba sein. Ich freute mich, dass ich es noch mal geschafft habe, mit Anne zusammen zu trainieren.

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Nach dem Training aß ich dann auch, brachte mit Michael die Kinder ins Bett und wir wuschen noch eben zusammen ab. Eigentlich wollt ich noch bügeln, aber dann hätte ich das hier nicht mehr schreiben können und somit fällt das heute aus. Oh wie schade. 😉

Der erste Geburtstag

Mein lieber Oskar,

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nun bist Du schon ein Jahr und einen Tag alt und ich versuche immer noch die Gedanken zu sortieren, die ich in den letzten Tagen hatte.

An Deinem Geburtstag wurdest Du von Deinem großen Bruder liebevoll geweckt, der es kaum erwarten konnte, Dir zu gratulieren.

Wir sangen Dir noch im Bett ein Ständchen und aßen anschließend Kuchen zum Frühstück. Du hast gestrahlt. Über beide Ohren.

„Wie schön, daß Du geboren bist…“ trifft’s eigentlich ziemlich gut. Es ist toll, dass Du da bist. Du bist unser Sonnenschein. Du lächelst fast immer, bist selten traurig. Du ruhst in Dir, nimmst Dir Zeit, die Welt zu erkunden. Alles was Du tust, machst Du mit großer Vorsicht, hast aber keine Angst davor. Du kletterst gerne auf alles drauf und wenn Du irgendwo runter willst, klappt das gut. Du machst gerne Quatsch am liebsten mit Deinem großen Bruder. Dann lässt Du Dich auf den Bauch platschen und lachst und quietschst vor Freude. Du liebst Musik und wippst immer im Takt. Am liebsten isst Du Bananen, aber Du probierst auch alles andere. Käse magst Du nicht.

Du hast den tollsten Bruder der Welt, der Dich beschützt wie ein Löwe, der auf Dich aufpasst und der Dich immer wieder zum Lachen bringen kann, wenn Du mal traurig bist.

Du bringst mich so oft zum Lachen und es macht mich glücklich, wenn ich Dich und Deinen Bruder sehe. Schön, dass Du da bist und dass Du bist, wie Du bist. Wir lieben Dich.

Nur für Dich, Omi!

Liebe Omi,

heute ist Dein Geburtstag und ich vermisse Dich. So wie ich die letzten 15 Jahre an so vielen Tagen an Dich denke und Dich vermisse.

Ich denke an Dich, wenn der Himmel sich rosa färbt und die Engelchen backen.
Ich denke an Dich, wenn ich den Kindern das Fähnlein vorsinge.
Ich denke an Dich, wenn Anton auf der Arbeitsplatte sitzt und mit mir Teig rührt.
Ich denke an Dich, wenn ich Ostern ein Lämmchen oder Weihnachten „Je länger je lieber“ backe.
Ich denke an Dich, wenn ich mir einen Fingerhut aufsetze.
Ich denke so oft an Dich, dass ich gar nicht alles aufzählen kann.

Ich hab Dich vermisst, als ich von zuhause ausgezogen bin.
Ich hab Dich vermisst, als ich geheiratet habe.
Ich hab Dich vermisst, als Anton geboren wurde.
Ich hab Dich vermisst, als er seinen ersten Geburtstag feierte. Und auch bei jedem weiteren.
Ich hab Dich vermisst, als Oskar geboren wurde.
Ich werde Dich nächste Woche auf seinem ersten Geburtstag vermissen und an noch so vielen Tagen mehr.

Ich habe in Deinem Poesie Album geblättert, das ich hier bei mir habe und auf das ich gut aufpasse. Den Spruch Deiner Mutter – in Sütterlin geschrieben – habe ich entziffert:

Poesiealbum2Noch lächelt freundlich dir das Leben,
Noch kennst du nur das reine Glück,
doch wird’s auch trübe Tage geben,
denn wandelbar ist das Geschick.

Drum lerne früh an den dich halten,
der unserer aller Vater ist,
vertraue auf sein göttlich Walten,
selbst, wenn du nicht ganz glücklich bist.

Dies schrieb dir zur Erinnerung deine dich nie vergessene Mutter

Im Kriegsjahr 1943 im Mai.

Ich werde Dich auch nicht vergessen, Omi. Deine Enkeltochter Christina

Das schönste an Ostern…

Letzte Woche fragte ich den Großen „Freust Du Dich auf Ostern?“ „Ja“ „Worauf freust Du Dich am Meisten?“ “ Dass ich den Leo wieder sehe!“

Dieser Dialog beschreibt unser Osterfest ganz gut.

Eiersuche1Wir verbrachten das Osterfest bei meinem Bruder und die Jungs konnten gemeinsam dort Eier suchen. Alle Sorge, dass sie sich bei der Eiersuche zanken würden waren nach der erst Sekunde verflogen. Die gefundenen Eier wurden geteilt, Hartgekochte bekam das Baby. Der Große versuchte evtl. Namen auf Päckchen zu lesen und rannte dann auch bis zum anderen Ende des Gartens, wenn es nicht seines war. So waren die Kinder einige Zeit beschäftigt und wir Erwachsenen ziemlich hungrig, denn an Ostern wird gebruncht und ich hatte zumindest noch nichts gefrühstückt. Nachdem alles gefunden war kam Anton zu mir und sagte: „Mama, ich möchte Leo etwas von meinem Süßen schenken. Er hat nicht soviel gefunden wie ich.“ <3

Eiersuche2Bei uns gibt’s an Ostern normalerweise Süßes und Klamotten, dass weiss zumindest der Große. Vor dem Frühstück durfte dann jeder zwei Pakete auspacken. Der Große packte als Erster aus und freute sich riesig über ein Spiderman-Shirt, dass er direkt anziehen musste. Sein Cousin packte eine Kneteküche aus. In Antons 2. Paket war eine Sweat-Jacke mit selbstgemachtem Ninja Turtle Aufdruck. Auch darüber freute er sich wirklich, denn Leonardo ist sein Lieblingsturtle und grün im Moment sowieso total toll. Ich hab persönlich so ein kleines Problem mit den Lizenzprodukten, denn meistens find die die unendlich hässlich und dann sind sie für die gelieferte Qualität auch noch unverschämt teuer. Deswegen selbstgemacht.

Sein Cousin packte noch ein Spielzeug aus. Der Große schaute irritiert, kam zu mir und fragte: „Warum bekomme ich kein Spielzeug?“ Was sollte ich darauf sagen? Ich hatte gar nicht drüber nachgedacht, dass in der Familie meines Bruders diese Regel ja nicht galt und evtl. Neid entstehen könnte. Ich wurschtelte mir eine nicht gerade sinnige Erklärung zusammen, jedoch wusste ich auch, dass dieses Jahr meine Mutter auch eine Ausnahme von der Regel gemacht hatte, weil sie schon nach Weihnachen super günstig Lego für den Großen erstanden hatte. Und bis zum nächsten Geburtstag des Großen ist es ja fast so lang wie bis Weihnachten. Also hatte ich gesagt, dass es ok ist, wenn sie es an Ostern schenkt.

Nach dem Frühstück packte der Große weiter aus, und erwischte das Lego Paket. Da er draussen war, hörten wir drinnen nur einen Freudenschrei und er kam mit leuchtenden Augen reimgestürmt. Puh. Auch wenn er es erst Zuhause auspacken durfte um im Gewusel nichts zu verlieren, war er glücklich. Und ich etwas erleichtert, dass es dieses Jahr nicht nur Anziehsachen gab.

Ich hatte für alle 3 Jungs Shirts genäht worüber die Großen sich auch freuten. „Wie Anton!“, rief Leo. Wahre Kumpels.

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Der Tag war schön entspannt, wir saßen noch etwas im Garten und genossen die Sonne. Michi fuhr mit dem mitgebrachten Rennrad nach Hause und ich mit den Jungs. So verloren wir nicht wirklich gemeinsame Zeit.

Ostermontag machten wir uns ausgeschlafen im späten Vormittag nach Kommern auf. Wir genossen die Zeit auf dem historischen Jahrmarkt, schauten uns eine tolle Hochseilattraktion an und schafften es noch vor dem Gewitter wieder ins Auto.

Das schönste an Ostern ist die gemeinsame Zeit mit der Familie. Die entspannten und glücklichen Kinder. Die entspannten und glücklichen Eltern.